"Wider die digitale Scheinwelt"

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"Wider die digitale Scheinwelt"

von Joschie » 03.08.2016 08:16

Ron Kubsch Auf www.theoblog.de von Ron Kubsch habe ich den Beitrag "Wider die digitale Scheinwelt" gefunden.Er fin­det, dass der „digi­ta­len Welt zu viel Auf­merk­sam­keit geschenkt“ wird. Recht hat er, finde ich und hat neun Emp­feh­lun­gen für den Umgang mit Smart­pho­nes & Co formuliert:

(1) Ziehe das Gespräch von Ange­sicht zu Ange­sicht dem digi­ta­li­sier­ten Aus­tausch vor, inso­fern das mög­lich ist.

(2) Ver­zichte beim rea­len Gespräch auf die gleich­zei­tige Nut­zung digi­ta­ler Geräte. Deine „Spiel­zeuge“ haben die Auf­merk­sam­keit, die du dei­nem Gesprächs­part­ner schul­dest, nicht verdient.

(3) Die Art und Weise, wie du dei­nen Tag beginnst, ent­schei­det über den Tages­ver­lauf mit. Wenn du gleich nach dem Auf­wa­chen deine E-mails checkst oder die Kon­to­stände prüfst, holst du dir den Stress zu früh ins Herz. Ver­su­che, die kost­bare erste Stunde mit wich­ti­ge­ren Din­gen zu fül­len. Ich habe gute Erfah­run­gen mit fort­lau­fen­der Bibel­lek­türe und einer Gebets­zeit mit Dank– und Für­bit­ten gemacht.

(4) Was wir vor dem Einschlafen tun, beschäftigt uns oft noch im Schlaf. Das grenzenlose Surfen kann nicht nur mehrere Stunden Schlaf rauben, sondern auch die Reizverarbeitung im Schlaf stimulieren. Bedenke das bei dem, was du beim Einschlafen tust. Ich selbst schlafe mit einem gediegenen Buch, zum Beispiel mit einer Biographie, viel besser ein als mit einem Tablet.

(5) Achte darauf, dass die vielen Impulse, die du durch die digitalen Welten empfängst, nicht dein Denken destrukturieren. Denke selbst und sortiere entsprechend diesem Denken die Impulse ein oder aus. Das schützt vor Fremdbestimmung.

(6) Eine Welt, in der jeder erzählt, was er gerade tut oder fühlt, ist noch ärmer als eine Welt, die Anteilnahme nur simuliert. Kommuniziere auch von dir weg über Inhalte.

(7) Das Leben ist kurz. Deshalb handeln wir klug, wenn wir Wichtiges von Trivialem unterscheiden. Vieles, was durch das Netz geistert, ist nicht einmal trivial, sondern unnütz. Verschenke dein Herz nicht an das Unnütze.

(8) Worte sind wichtiger als bewegte Bilder. So unterhaltsam Filme auch sein mögen, sie können das Lesen nicht ersetzen. Ziehe die Lektüre dem entbehrlichen Glotzen vor.

(9) Plane Zeiten der Abstinenz ein. So entwickelst du ein Gefühl dafür, wie schön das Leben ohne diese Spielzeuge ist. Vielleicht zeigt dir die Lebendigkeit, die dadurch entsteht, dass Technik den Blick für das Wesentliche sogar versperren kann. Vielleicht wirst du sie gar nicht vermissen, diese digitale Scheinwelt.
Quelle
:arrow: Die Liste darf gern kritisiert und erweitert werden.
Gruß und Segen von Joschie

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