Kann jemand aus dem Buch des Lebens gelöscht werden?

Lehrfragen in Theorie und Praxis - also alles von Bibelverständnis über Heilslehre und Gemeindelehre bis Zukunftslehre

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Anton
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Beitragvon Anton » 16.11.2010 21:26

Lieber José,

Ich möchte versuchen, dir mal mein Problem zu erklären:

Problem Nr. 1:
Du sagst letztendlich, dass folgende Bibelstellen nicht wahr sind und man ihre Aussage unbedingt einschränkend ergänzen muss:

Johannes 6,37-40; Johannes 10,24-30; Römer 8,28-39; Philipper 1,6

Und ich verstehe echt nicht, wie du das machen kannst :?:

Was die Warnungen betrifft, keiner sagt, dass sie nicht stimmen, wir sagen lediglich, dass ein wiedergeborener Mensch durch diese bewahrt und leben wird und gottlose durch sie gerichtet werden.

Wenn du folgende Bibelstellen zitierst:
Jose hat geschrieben:Die Bibelstelle sagt doch: "Denn es ist unmöglich, diejenigen, die einmal erleuchtet worden sind und die himmlische Gabe geschmeckt haben und des Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind und das gute Wort Gottes und die Kräfte des zukünftigen Zeitalters geschmeckt haben und doch abgefallen sind, wieder zur Buße zu erneuern, da sie für sich den Sohn Gottes wieder kreuzigen und dem Spott aussetzen" Hebr 6,4-6. Es geht hier um Gläubige die abgefallen sind, nachdem sie Jesus erfasst hatten und mit dem Heiligen Geist getauft worden waren. Von solchen sagt die Schrift, dass sie nicht mehr Buße tun können d.h. sie können nicht mehr zum Herrn zurück. Sie waren so nahe bei Gott, und sind doch abgefallen. Wie oft werden sie gesündigt haben, bis ihre Herzen so verstockt waren, dass der Heilige Geist sie nicht mehr strafen und zurecht bringen konnte. "Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig" Hebr 10,26. Wie oft mag Jesus an ihre Herzen noch geklopft haben, wie oft ihr Gewissen sich noch geregt haben. Aber irgendwann nicht mehr. Petrus schreibt sehr klar: "Denn wenn sie den Befleckungen der Welt durch die Erkenntnis unseres Herrn und Retters Jesus Christus entflohen sind, aber wieder in diese verwickelt und überwältigt werden, so ist für sie das Letzte schlimmer geworden als das Erste" 2. Petr. 2,20.
Dann ist dem 1.Johannes 2,19 entgegenzuhalten:
sie sind von uns ausgegangen, aber sie waren nicht von uns; denn wenn sie von uns gewesen wären, so wären sie bei uns geblieben. Aber es sollte offenbar werden, dass sie alle nicht von uns sind.
José, das ist die Antwort der Bibel darauf, das habe ich mir nicht ausgedacht!

Es ist gut, dass du dann auch 1.Johannes 3,9 zitierst:
Jose hat geschrieben:Wir lesen z.B. auch: "Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde, denn sein Same bleibt in ihm; und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist" 1. Joh. 3,9. Aber Johannes meint sicherlich nicht, dass ein Gotteskind nicht mehr sündigen kann. Er schreibt doch davor: "Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt; und wenn jemand sündigt - wir haben einen Beistand bei dem Vater: Jesus Christus, den Gerechten" 1. Joh 2,1. Ich das ein Widerspruch? Sicherlich nicht.
Was bedeutet das denn?
Johannes sagt, dass ein Mensch, der aus Gott geboren ist (Wiedergeburt!!) nicht in Sünde leben wird (kontinuierlicher Prozess, so auch von der griechischen Zeitform her zu sehen) und es auch nicht mehr kann, weil er von Gott ein neues Herz bekommen hat und vom Heiligen Geist geleitet ist.

Auch hier würdest du sonst einen Widerspruch konstruieren indem du behauptest: Oh nein, er kann sehr wohl in Sünde leben und verloren gehen, obwohl er von Gott geboren ist.
Erneut: Wie können wir der Bibel widersprechen, nur weil wir meinen es besser zu wissen :?:

Bitte glaube nicht, ich wöllte die Aussagen der Warnungen außer Kraft setzen, ich glaube sogar sehr wohl an ihre Kraft gerade darin, dass sie uns als Gläubige wirksam bewahren. Gottes Kraft erweist sich an uns schließlich immer durch Sein Wort:
2. Timotheus 3,14-17
Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und was dir zur Gewißheit geworden ist, da du weißt, von wem du es gelernt hast, und weil du von Kindheit an die heiligen Schriften kennst, welche die Kraft haben, dich weise zu machen zur Errettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist. Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet.

1.Thessalonicher 2,13
Darum danken wir auch Gott unablässig, daß ihr, als ihr das von uns verkündigte Wort Gottes empfangen habt, es nicht als Menschenwort aufgenommen habt, sondern als das, was es in Wahrheit ist, als Gottes Wort, das auch wirksam ist in euch, die ihr gläubig seid.

Problem Nr.2:

Wie kannst du angesichts deiner eigenen Schwäche und Not, noch Hoffnung auf das ewige Leben haben, wenn es letztendlich von dir abhängig ist und nicht von Gott :?:
Das ist doch zum Verzweifeln!
Ich kann dir keine Bibelstellen geben, denn eine solche Vorstellung kennt die Bibel meines Wissens nicht.

Gott befohlen,
Anton
»Meine Gnade muss dir genügen, denn meine Kraft gelangt in der Schwachheit zur Vollendung.«
2.Korinther 12,9 | -> "Best Message"

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 16.11.2010 21:55

Jose hat geschrieben:Zunächst zur Buchempfehlung "Schreiner & Caneday: Mit Ausharren laufen" Das was man über das Internet herunterladen kann habe ich bereits so ziemlich gelesen. Persönlich kann ich das Buch nicht empfehlen, da meiner Meinung nach dadurch die Warnungen Gottes entkräftet werden, z.B. durch Aussagen wie: "Warnungen und Ermahnungen zeigen lediglich, was geschähe, wenn es möglich wäre, nicht bis zum Ende auszuharren" oder "Die Laufstrecke steht für das Heil. Wer bereits errettet ist, kann den Lauf nicht abbrechen".
Ich hätte mal so eine Nebenfrage Jose,wieviel hast du von "Mit Ausharren laufen" im Internet gelesen um dir dieses Urteil zu bilden :?:
Joschie
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Jose
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Es ist alles nur Gnade

Beitragvon Jose » 17.11.2010 00:26

Joschie hat geschrieben:Ich hätte mal so eine Nebenfrage Jose,wieviel hast du von "Mit Ausharren laufen" im Internet gelesen um dir dieses Urteil zu bilden?
Viel, Joschie, nachdem Lutz es mir mindestens 2x empfohlen hatte. Wenn du möchtest lese ich es nochmal und noch genauer, aber ich meine darauf bereits in einem anderen Thema eingegangen zu sein. Hier der Link zur Leseprobe: PDF-Auszug mit Inhaltsverzeichnis, Einleitung und Kapitel 1.

Anton hat geschrieben:Wie kannst du angesichts deiner eigenen Schwäche und Not, noch Hoffnung auf das ewige Leben haben, wenn es letztendlich von dir abhängig ist und nicht von Gott?
Lieber Anton.
Es ist übertrieben zu sagen, es hänge von mir ab. Als ich Jesu Einladung vernahm: "Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben" Mt 11,28, da bin ich zu Ihm gegangen. Ich war so beladen, obgleich ich meinen sündigen Zustand noch nicht wirklich erkannt hatte. Als ich dann mein sündiges und verderbtes Herz erkannte, da durfte ich zu Ihm um Errettung rufen und - Lob und Dank -, ich durfte erleben, dass Gottes Wort wahr ist: "Jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden" Apg 2,21. Habe ich viel getan? Nein, ich bin zu Jesus gekommen, weil, als ich erstmalig zu Gott schrie - damals, als unwissender Katholik noch mit dem Rosenkranz in der Hand - Gott, der Vater, mich auf Jesus hingewiesen hat. Ich durfte kommen und Er hat mich nach Seiner Verheißung angenommen.

So wie ich gekommen bin, kann ich auch wieder gehen - Jesus hat mich weder zu Sich gezwungen, noch hält Er mich krampfhaft fest, wenn ich doch den Verlockungen der Welt erliegen sollte. Da ich das weiß, flehe ich auch zu Ihm: Herr, halt mich fest. Es ist ja alles nur Deine Gnade.

Jesus erwartet nicht viel von uns, wir sollen Ihn in uns und durch uns wirken lassen. Aber Er sagt z.B.: "Jeder nun, der sich vor den Menschen zu mir bekennen wird, zu dem werde auch ich mich bekennen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist" Mt 10,32. Es ist somit wichtig, dass wir uns zu Jesus bekennen und uns Seiner nicht schämen. Er sagt ja auch: "Wer aber mich vor den Menschen verleugnen wird, den werde auch ich verleugnen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist" Mt 10,33. Hier sind nicht Ungläubige gemeint, sondern Gläubige, die vielleicht noch sehr fromm tun, und doch Jesus verleugnen, indem sie Sein Wort nicht mehr treu befolgen.


Danke, lieber Anton, ganz besonders für die Darlegung deiner biblischen Erkenntnis auf die du deine Überzeugung gründest. In dem was ich von dir gelernt habe sehe ich keinen Grund, dich nicht als einen Bruder in Christo zu sehen. Aber zu diesem Thema hier können wir den Austausch an dieser Stelle gerne beenden, da nicht wir einander überzeugen können.

Ich persönlich kenne Menschen, die sehr für Jesus brannten und dann, aus verschiedenen Gründen, wieder nachlässig wurden. Es waren meine Geschwister, die leider nicht gewacht hatten. Wir beten für sie, dass der Herr ihnen wieder Raum zur Buße schenkt. Nicht in jedem Fall hat man sich so weit entfernt, dass der Herr nicht doch noch zurückholen könnte.

Wir lesen ja auch: "Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streiten, sondern gegen alle milde sein, lehrfähig, duldsam, und die Widersacher in Sanftmut zurechtweisen und hoffen, ob ihnen Gott nicht etwa Buße gebe zur Erkenntnis der Wahrheit und sie wieder aus dem Fallstrick des Teufels heraus nüchtern werden, nachdem sie von ihm gefangen worden sind für seinen Willen" 2. Tim 2,24-26.

Der Herr will erretten.


Liebe Grüße,
José


1x editiert: Link hinzu: http://www.betanien.de/verlag/muster/ausharren1-47.pdf.
Zuletzt geändert von Jose am 18.11.2010 19:58, insgesamt 1-mal geändert.
Bibelzitate sind, wenn nicht anders angegeben, nach der rev. Elberfelder (PC-Ausgabe)

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 17.11.2010 10:04

Jose hat geschrieben:Viel, Joschie, nachdem Lutz es mir mindestens 2x empfohlen hatte. Wenn du möchtest lese ich es nochmal und noch genauer, aber ich meine darauf bereits in einem anderen Thema eingegangen zu sein.
Es geht mir nicht darum das du es noch mal lesen sollst :!: Nenne doch ganz einfach die Links woher du deine Infos über dein Buch hast. :idea:
Gruß Lutz
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

Gast

Re: Es ist alles nur Gnade

Beitragvon Gast » 17.11.2010 13:41

Jose hat geschrieben:So wie ich gekommen bin, kann ich auch wieder gehen - Jesus hat mich weder zu Sich gezwungen, noch hält Er mich krampfhaft fest, wenn ich doch den Verlockungen der Welt erliegen sollte. Da ich das weiß, flehe ich auch zu Ihm: Herr, halt mich fest. Es ist ja alles nur Deine Gnade.
Lieber José,

du kannst jede Zeit gehen wohin du willst, da hast du vollkommen Recht, nur der Glaube, dass Jesus der Sohn Gottes ist und für dich als einen Sünder gestorben und auferstanden ist geht mit dir. Der Glaube an den rettenden Namen Jesu geht und bleibt mit dir egal wo du hingehst. Deine Errettung wird dir überall hinfolgen, wo du auch immer hin gehen mögest.

Dies ist einzig und allein das Ergebnis der Wiedergeburt. Selbst wenn du alles hinschmeissen würdest und Gott sagen würdest, dass du von IHM die Nase voll hättest und ER dir egal sei, würdest du von Ihm eine Antwort bekommen, "Mein Kind, du kannst noch so viel mit mir schimpfen, ich habe schlimmeres erlebt. Ich bin in Dir und mich wirst du nicht mehr los. Ich bin ein Teil von dir geworden. Mein Name ist ICH BIN. Du kannst nichts mehr machen."
Der Glaube, den du von Gott als Gnadengabe bekommen hast ist ewig so wie alles göttliche. DU BIST GEFANGEN!

In diesem Sinne,
Gnade mit Dir.
Peter

er.ist
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die Errettung der Seele

Beitragvon er.ist » 17.11.2010 18:33

Hallo ihr Lieben,
Zum einen spricht die Bibel davon das unsere Errettung ewig ist und wir durch wiedergeburt zu Kindern Gottes gemacht worden sind. Zum anderen aber spricht sie davon, das wir festhalten sollen und abfallen können.
Widerspricht sich die Bibel? Niemals!!

1. Unsere ewige Errettung

Nehmen wir an, ein Mensch hört von der Gande Gottes und von seinem wunderbaren Errettungswerk. Er nimmt dieses Geschenk mit freuden an und führt von
nun an ein Leben mit Christus. Doch leider sind wir in einem geistlichen Kampf und der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe (1.Petr 5:8). So
geschieht es, dass dieser Bruder durch das wirken dieser listigen Schlange von dem wandel mit Christus abfällt. (leider kenne einige ich solcher Fälle)
Ist dieser Bruder nun für ewig verloren oder ist er immer noch ein Kind Gottes?
Das Wort Gottes zeigt uns solch einen Menschen (der sogar schlimmeres getan hat, als hier beschrieben):
Hier wird über einen Bruder geredet der Unzucht getrieben hat:
"Denn ich als dem Leib nach abwesend, dem Geist nach aber anwesend, habe schon, als wäre ich anwesend, über den, der dies auf solche Weise begangen hat, beschlossen,
den Betreffenden im Namen unseres Herrn Jesus Christus und nachdem euer und mein Geist sich mit der Kraft unseres Herrn Jesus Christus vereinigt hat,
dem Satan zu übergeben zum Verderben des Fleisches, damit der Geist gerettet werde am Tag des Herrn Jesus." 1.Kor 5:3-5
Obwohl er gerettet wird, wird er denoch den Siegeskranz nicht erlangen: "Ich komme bald. Halte fest, was du hast, damit niemand deinen Siegeskranz nehme!" Offb 3,11

2. Die Errettung der Seele
Das Neue Jerusalem ist der Ort, an dem einst alle Heiligen ewiglich zusammen mit Gott vereint sind. Das Tausendjährige Friedensreich dagegen wird in der Bibel als
die Hochzeit des Lammes beschrieben (Offb.19:7). Aber nicht alle Heiligen dürfen an diesem Hochzeitsfest teilnehmen, sondern nur die die überwunden haben; den:
"Glückselig sind die, welche zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind!" (Offb.19:9).
Durch den Glauben an den Namen Jesus Christus sind wir errettet worden und haben einen Platz im Neuen Jerusalem. Doch diese Erretung war nur der Anfang.
Das Wort Gottes spricht von einem weiteren Aspekt der Errettung: Das Ziel unseres Glaubens, die Errettung der Seele (1Petr.1:9). Gott möchte nicht nur das wir
ewig gerettet sind, sondern er möchte, dass wir den Glauben an Ihn festhalten, damit wir umgewandelt werden in sein Bild (2.Kor.3:18) und teilhaben können am Hochzeitsmahl
des Lammes.
Bei dem ersten Aspekt unserer Errettung hält uns Gott für immer in seiner Hand. Bei dem zweiten geht es mehr um unser festhalten.

Ich möchte jetzt noch ein paar Verse aufführen, die zeigen das Gott nicht nur zwischen Ungläubigen und Gläubigen unterscheidet, sondern auch unterschiede
bei seinen Kindern macht:

1. Das Große Haus
(Gott hat ein Haus, nämlich seine Gemeinde)
"In einem großen Haus gibt es aber nicht nur goldene und silberne Gefäße, sondern auch hölzerne und irdene, und zwar die einen zur Ehre, die anderen aber zur Unehre.
Wenn nun jemand sich von solchen reinigt, wird er ein Gefäß zur Ehre sein, geheiligt und dem Hausherrn nützlich, zu jedem guten Werk zubereitet." 1.Tim.2:20-21.

2. Die Zehn Jungfrauen
"Dann wird das Reich der Himmel zehn Jungfrauen gleichen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen.
Fünf von ihnen aber waren klug und fünf töricht.
Die törichten nahmen zwar ihre Lampen, aber sie nahmen kein Öl mit sich.
Die klugen aber nahmen Öl in ihren Gefäßen mitsamt ihren Lampen.
Als nun der Bräutigam auf sich warten ließ, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein.
Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam kommt! Geht aus, ihm entgegen!
Da erwachten alle jene Jungfrauen und machten ihre Lampen bereit.
Die törichten aber sprachen zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, denn unsere Lampen erlöschen!" (Mt.25:1-8)
Alle 10 nehmen Lampen mit die auch brennen (in ihnen ist Licht). Aber nur 5 von ihnen nehmen Gefähße mit Öl mit sich. Dieses Gefäß ist unsere Seele die durch Öl
völlig errettet werden muss, damit wir einlass finden.

3. Der treu Knecht und der böse Knecht
(beide sind Knechte eines Herrn)
"Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den sein Herr über seine Dienerschaft gesetzt hat, damit er ihnen die Speise gibt zur rechten Zeit?
Glückselig ist jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, bei solchem Tun finden wird.
Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen.
Wenn aber jener böse Knecht in seinem Herzen spricht: Mein Herr säumt zu kommen!
und anfängt, die Mitknechte zu schlagen und mit den Schlemmern zu essen und zu trinken,
so wird der Herr jenes Knechtes an einem Tag kommen, da er es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt,
und wird ihn entzweihauen und ihm seinen Teil mit den Heuchlern geben. Da wird das Heulen und Zähneknirschen sein." (Mt.24:45-51)

Lasst uns dieses Wort vor Gott bewegen!
"Ich komme bald. Halte fest, was du hast, damit niemand deinen Siegeskranz nehme!"
liebe Grüße,

Jörg
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Re: Es ist alles nur Gnade

Beitragvon Jörg » 17.11.2010 18:34

pit hat geschrieben:
Deine Errettung wird dir überall hinfolgen, wo du auch immer hin gehen mögest.
Beim Lesen dieses Satzes musste ich an Psalm 23, 6 denken:

"Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen (Anmerkung: vom hebräischen müsste es eigentlich heißen "verfolgen") mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar."

Lob und Preis für SEINE Treue!

Gruß

Jörg
Es muß alles erst einmal an Gott vorüber, bevor es mich treffen kann. (Helmut Thielicke)

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Anton
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Re: Es ist alles nur Gnade

Beitragvon Anton » 17.11.2010 18:41

pit hat geschrieben:Selbst wenn du alles hinschmeissen würdest und Gott sagen würdest, dass du von IHM die Nase voll hättest und ER dir egal sei, würdest du von Ihm eine Antwort bekommen, "Mein Kind, du kannst noch so viel mit mir schimpfen, ich habe schlimmeres erlebt. Ich bin in Dir und mich wirst du nicht mehr los.
Nein Peter, dem kann ich keineswegs zustimmen!
Wo eine Widergeburt ist, da ist auch Leben :!:
Wo das Leben fehlt (= Ausdruck des Glaubens sowohl im Bekenntnis als auch in der gelebten Handlung), hat es nie eine Widergeburt gegeben.

Wer Jesus nicht als Herrn bekennt und Ihm gehorsam sein möchte, ist nicht Gottes Kind!

Entweder wir lieben Gott und hassen die Sünde und sind somit Kinder Gottes, oder wir lieben unsere Sünden und Gott ist uns im Besten Fall gleichgültig, aber dann sind wir Kinder des Satans. Es gibt nichts dazwischen!

Diese Gleichung ist in der Heiligen Schrift deutlich zu sehen!

Ein Kind Gottes kann der Sünde erliegen - welcher Christ lebt auch nur einen Tag ohne Sünde? - aber er wird sie nicht mehr lieben können als Gott, sondern von seiner Schuld überführt, um Vergebung bitte und ihr immer wieder neu den Krieg erklären.
Jose hat geschrieben:So wie ich gekommen bin, kann ich auch wieder gehen - Jesus hat mich weder zu Sich gezwungen, noch hält Er mich krampfhaft fest, wenn ich doch den Verlockungen der Welt erliegen sollte.
Lieber José, so sieht sicherlich unsere Erfahrung aus, aber die Bibel sagt uns doch etwas anderes:
Johannes 6,44
Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, dass ihn der Vater zieht, der mich gesandt hat; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.

Apostelgeschichte 16,14
Und eine gottesfürchtige Frau namens Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; und der Herr tat ihr das Herz auf, so dass sie aufmerksam achtgab auf das, was von Paulus geredet wurde.

2. Korinther 4,3-4+6
Wenn aber unser Evangelium verhüllt ist, so ist es bei denen verhüllt, die verlorengehen; bei den Ungläubigen, denen der Gott dieser Weltzeit die Sinne verblendet hat, so dass ihnen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus nicht aufleuchtet, welcher Gottes Ebenbild ist. [...]
Denn Gott, der dem Licht gebot, aus der Finsternis hervorzuleuchten, er hat es auch in unseren Herzen licht werden lassen, damit wir erleuchtet werden mit der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi.

Epheser 2,1-5
- auch euch, die ihr tot wart durch Übertretungen und Sünden, in denen ihr einst gelebt habt nach dem Lauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten, der in der Luft herrscht, dem Geist, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt; unter ihnen führten auch wir alle einst unser Leben in den Begierden unseres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten; und wir waren von Natur Kinder des Zorns, wie auch die anderen.
Gott aber, der reich ist an Erbarmen, hat um seiner großen Liebe willen, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren durch die Übertretungen, mit dem Christus lebendig gemacht - aus Gnade seid ihr errettet! -

Philipper 2,13
denn Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als auch das Vollbringen wirkt nach seinem Wohlgefallen.

Jeremia 31,3
Von ferne her ist mir der HERR erschienen: Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt; darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Gnade.
Wir sind durch ein übernatürliches Werk Gottes zu Gläubigen geworden und Gottes Werk in uns ist so tiefgreifend, dass es alle Stürme überdauern wird.
Johannes 3,3-8
Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen!
Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Er kann doch nicht zum zweiten Mal in den Schoß seiner Mutter eingehen und geboren werden?
Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen! Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist. Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von neuem geboren werden! Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist jeder, der aus dem Geist geboren ist.

Epheser 2,10
Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.

Philipper 1,6
weil ich davon überzeugt bin, dass der, welcher in euch ein gutes Werk angefangen hat, es auch vollenden wird bis auf den Tag Jesu Christi.
Herzliche Grüße,
Anton
»Meine Gnade muss dir genügen, denn meine Kraft gelangt in der Schwachheit zur Vollendung.«
2.Korinther 12,9 | -> "Best Message"

Gast

Re: Es ist alles nur Gnade

Beitragvon Gast » 17.11.2010 19:14

Anton hat geschrieben:
pit hat geschrieben:Selbst wenn du alles hinschmeissen würdest und Gott sagen würdest, dass du von IHM die Nase voll hättest und ER dir egal sei, würdest du von Ihm eine Antwort bekommen, "Mein Kind, du kannst noch so viel mit mir schimpfen, ich habe schlimmeres erlebt. Ich bin in Dir und mich wirst du nicht mehr los.
Nein Peter, dem kann ich keineswegs zustimmen!
Wo eine Widergeburt ist, da ist auch Leben :!:
Wo das Leben fehlt (= Ausdruck des Glaubens sowohl im Bekenntnis als auch in der gelebten Handlung), hat es nie eine Widergeburt gegeben.
Lieber Anton,

auch wenn du mir ausdrücklich nicht zustimmst, tust du es mit deinen weiteren Worten. Das Leben meinte ich und es das Schlüsselwort.

Der Herr ist nämlich durch die Wiedergeburt unser Leben. Und aus genau diesem Grund kann man ihn nicht los werden selbst wenn man es möchte. Er ist ewiges Leben, dagegen ist jedes Geschöpf inclusive der betroffenen Person machtlos.

Mein Beitrag vorhin bezog sich auf eine wiedergeborene Person. Darum kann ich deinen Einwand nicht nachvollziehen. Kann es sein, dass du das Konjunktiv nicht wahrgenommen hast?

Peter

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Beitragvon Anton » 17.11.2010 19:34

Peter,

So etwas kann es nicht geben:
Dass ein Wiedergeborener, nichts mehr von Gott wissen will!
Wenn jemand nicht mehr auf Gottes Wort hören möchte und nichts mehr mit Gott zu tun haben will, dann war er vorher vielleicht sehr religiös bewegt, aber er war nicht wiedergeboren und ist nicht gerettet!

Das ist es, was ich meine.

Alles Gute,
Anton
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2.Korinther 12,9 | -> "Best Message"

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Beitragvon Joschie » 17.11.2010 20:47

Pit hat geschrieben:Der Herr ist nämlich durch die Wiedergeburt unser Leben
Was genau meinst du mit diesem Satz ?
Gruß Joschie
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Gast

Beitragvon Gast » 17.11.2010 21:29

@Anton

dann wünsche ich dir mehr Erfahrungen mit dem Herrn, ich weiss nämlich ganz genau was ich damit meine. Manchmal ist man sogar sauer auf Gott. Man kämpft sogar mit Ihm. Aber der Herr kommt in diesem Kampf immer als Sieger heraus. Der Mensch jedoch kommt dadurch in eine tiefere und innige Beziehung mit Ihm.

@Joschie

Jesus ist das Leben (Joh 14:6). Er ist ganz objektiv das Leben. Aber durch Wiedergeburt wird Er zu meinem Leben bzw zu unserem Leben.

Ein nicht Wiedergeborener Mensch hat das Leben Gottes nicht in sich.

Gruß
Peter

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Beitragvon Anton » 18.11.2010 16:39

Ich möchte dem Gesagten noch zwei Dinge ergänzen:
Anton hat geschrieben:Wo eine Widergeburt ist, da ist auch Leben!
Wo das Leben fehlt (= Ausdruck des Glaubens sowohl im Bekenntnis als auch in der gelebten Handlung), hat es nie eine Widergeburt gegeben.
Dazu fällt mir folgendes Gleichnis unseres Herrn ein:
Matthäus 7,16-21
An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Sammelt man auch Trauben von Dornen, oder Feigen von Disteln? So bringt jeder gute Baum gute Früchte, der schlechte Baum aber bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte bringen, und ein schlechter Baum kann keine guten Früchte bringen. Jeder Baum, der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
Darum werdet ihr sie an ihren Früchten erkennen. Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.
Das Zweite:
Anton hat geschrieben:Wenn jemand nicht mehr auf Gottes Wort hören möchte und nichts mehr mit Gott zu tun haben will, dann war er vorher vielleicht sehr religiös bewegt, aber er war nicht wiedergeboren und ist nicht gerettet!
Dazu ebenfalls ein Gleichnis:
Matthäus 13,3-9
Und er redete zu ihnen vieles in Gleichnissen und sprach: Siehe, der Sämann ging aus, um zu säen.
Und als er säte, fiel etliches an den Weg, und die Vögel kamen und fraßen es auf.
Anderes aber fiel auf den felsigen Boden, wo es nicht viel Erde hatte; und es ging sogleich auf, weil es keine tiefe Erde hatte. Als aber die Sonne aufging, wurde es verbrannt, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es.
Anderes aber fiel unter die Dornen; und die Dornen wuchsen auf und erstickten es.
Anderes aber fiel auf das gute Erdreich und brachte Frucht, etliches hundertfältig, etliches sechzigfältig und etliches dreißigfältig.
Wer Ohren hat zu hören, der höre!

Matthäus 13,18-23
So hört nun ihr das Gleichnis vom Sämann:
So oft jemand das Wort vom Reich hört und nicht versteht, kommt der Böse und raubt das, was in sein Herz gesät ist. Das ist der, bei dem es an den Weg gestreut war.
Auf den felsigen Boden gestreut aber ist es bei dem, der das Wort hört und sogleich mit Freuden aufnimmt; er hat aber keine Wurzel in sich, sondern ist wetterwendisch. Wenn nun Bedrängnis oder Verfolgung entsteht um des Wortes willen, so nimmt er sogleich Anstoß.
Unter die Dornen gesät aber ist es bei dem, der das Wort hört, aber die Sorge dieser Weltzeit und der Betrug des Reichtums ersticken das Wort, und es wird unfruchtbar.
Auf das gute Erdreich gesät aber ist es bei dem, der das Wort hört und versteht; der bringt dann auch Frucht, und der eine trägt hundertfältig, ein anderer sechzigfältig, ein dritter dreißigfältig.
Alles Gute,
Anton
»Meine Gnade muss dir genügen, denn meine Kraft gelangt in der Schwachheit zur Vollendung.«
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Gast

Beitragvon Gast » 18.11.2010 19:03

pit hat geschrieben:Manchmal ist man sogar sauer auf Gott. Man kämpft sogar mit Ihm. Aber der Herr kommt in diesem Kampf immer als Sieger heraus. Der Mensch jedoch kommt dadurch in eine tiefere und innige Beziehung mit Ihm.
Dazu fällt mir 1.Mose 32:24-31 ein
1.Mose 32 24-31
24 Und Jakob blieb allein übrig; und es rang ein Mann mit ihm, bis die Morgenröte aufging. 25 Und als er sah, daß er ihn nicht übermochte, da rührte er sein Hüftgelenk an; und das Hüftgelenk Jakobs ward verrenkt, indem er mit ihm rang. 26 Da sprach er: Laß mich los, denn die Morgenröte ist aufgegangen; und er sprach: Ich lasse dich nicht los, du habest mich denn gesegnet. 27 Da sprach er zu ihm: Was ist dein Name? Und er sprach: Jakob. 28 Da sprach er: Nicht Jakob soll hinfort dein Name heißen, sondern Israel; denn du hast mit Gott und mit Menschen gerungen und hast obsiegt. 29 Und Jakob fragte und sprach: Tue mir doch deinen Namen kund! Da sprach er: Warum doch fragst du nach meinem Namen? Und er segnete ihn daselbst. 30 Und Jakob gab dem Orte den Namen Pniel: denn ich habe Gott von Angesicht zu Angesicht gesehen, und meine Seele ist gerettet worden! 31 Und die Sonne ging ihm auf, als er über Pniel hinaus war; und er hinkte an seiner Hüfte.
Das Leben Jakobs war voll fauler Früchte, aber Gott war es, der den Jakob zu einer guter, wohlgefälliger Frucht machte. So fällt mir noch ein.
(Röm 9:16 [Elb])
Also liegt es nun nicht an dem Wollenden, noch an dem Laufenden, sondern an dem begnadigenden Gott.
Gnade mit dir.

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 18.11.2010 21:52

Hallo Jose
In Bezug von Deinen Beitrag vom 17.112010

Das Buch hat 342 Seiten und du hast davon 24 Seiten gelesen, sich da ein Urteil zu bilden ist schon sehr verwegen um es höflich zu sagen.Es wäre besser, wenn du gründlicher mit Quellen umgehen würdest, das meine ich ganz brüderlich :idea:
Gruß Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55


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