Sind es wenige, die gerettet werden?

Lehrfragen in Theorie und Praxis - also alles von Bibelverständnis über Heilslehre und Gemeindelehre bis Zukunftslehre

Moderatoren: Der Pilgrim, Peter01, Anton

Jose
Beiträge: 958
Registriert: 29.05.2010 19:23

Sind es wenige, die gerettet werden?

Beitragvon Jose » 30.07.2010 22:55

Es sprach aber jemand zu ihm: Herr, sind es wenige, die gerettet werden? Lk 13,23. Und Jesus antwortete: "Ringt danach, durch die enge Pforte hineinzugehen; denn viele, sage ich euch, werden hineinzugehen suchen und werden es nicht können" Lk 13,24. Ich weiß nicht genau, wer diese sind, die hineinzugehen suchen und es nicht können werden (vielleicht solche wie die törichten Jungfrauen), aber hier geht es mir bei diesem Thema um die Frage, ob es wenige sind, die gerettet werden.

Die Antwort Jesu, dass wir danach ringen sollen, durch die enge Pforte einzugehen, bewege ich schon viele Jahre in meinem Herzen, wahrscheinlich seit ich das Wort bewusst vernahm. Nach allem, was ich bislang in der Bibel gelesen habe und denke verstanden zu haben, kann ich leider selber nur annehmen, dass viele nicht gerettet werden, wohl die meisten. Wenn ich z.B. an dem Gleichnis von dem breiten und den schmalen Weg denke, so sagt hier Jesus: "Geht hinein durch die enge Pforte! Denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die auf ihm hineingehen. Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden" Mt 7,13-14. Ich denke, in diesem Wort bezeugt Jesus doch ganz klar, dass die meisten auf dem Weg ins Verderben sind. Und wenige sind es, die den Weg zum Himmel finden.

Spurgeon soll gesagt haben:
»Eine große Menge, die kein Mensch zählen kann«, wird im Himmel sein. Ich denke, mehr als in der Hölle, weil Christus »in allem den Vorrang« hat, und ich kann mir nicht vorstellen, dass mehr unter Satans Herrschaft sind als unter der Christi. Außerdem habe ich nirgends gelesen, dass es in der Hölle so große Mengen gäbe, die niemand zählen kann.
http://www.lebensquellen.de/archives/79
Obwohl ich mich natürlich freuen würde, wenn mehr Menschen gerettet als verloren gehen würden, so lese ich doch: "Fürchte dich nicht, du kleine Herde! " Lk 12,32a. Es wird somit wohl eine unzählbare Schar der Geretteten sein, aber dennoch eine kleine Herde, verglichen mit dem Riesenheer der Verlorenen. Hatte Spurgeon das vielleicht noch nicht erkannt oder verstehe ich die Bibel falsch?


Liebe Grüsse,
José
Bibelzitate sind, wenn nicht anders angegeben, nach der rev. Elberfelder (PC-Ausgabe)

Gast

Beitragvon Gast » 30.07.2010 23:41

Hallo Jose,

ich würde diesen Vers im Zusammenhang mit 1.Kor 3:14-15 betrachten.
(1.Kor 3:14 [Elb])
Wenn das Werk jemandes bleiben wird, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen;

(1.Kor 3:15 [Elb])
wenn das Werk jemandes verbrennen wird, so wird er Schaden leiden, er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer.
Die jenigen, die in das echte Verderben gehen, sprich die ungläubige Welt ist in gar kein Tor eingestiegen und geht gar kein Weg, sondern dümpelt vor sich hin ohne jegliches Ziel. Im Lk.13:24 bzw in Mt 7:14 geht es um den Eingang in das Reich der Himmel, was ein Lohn für diejenigen ist, die schon in diesem Leben einen unbequemen und einen engen Weg der Selbstverleugnung gehen.

Das Breite Tor und der Breite Weg ist aber Christus als Versorger und Helfer und Wohlfühlgeber und das Wohlstandsevangelium.

Die enge Pforte und der enge Pfad ist jedoch Christus als der Knecht Gottes und als Fleischwerdung Gottes und als der Erfüller des Willen Gottes auf der Erde. Der Weg des Königreiches ist eng und auf diesem Weg ist gar keine eigene Freiheit gegeben. So wie Christus nichts von sich tun konnte, so kann man auf dem engen Pfad nichts von sich selbst tun.

Das Verderben in Lk 13:23 ist aber nicht das ewige Verlorengehen, sondern die Zerstörung nach dem Gericht Christi wie in 1.Kor 3:15.

Gruß
Peter

Jose
Beiträge: 958
Registriert: 29.05.2010 19:23

Sind es viele die gerettet werden?

Beitragvon Jose » 31.07.2010 22:05

pit hat geschrieben:Ich würde diesen Vers im Zusammenhang mit 1.Kor 3:14-15 betrachten.
Verstehe ich dich richtig, Peter, dass, nach deiner Auffassung, die auf dem breiten Weg alle solche sind die „wie durchs Feuer“ gerettet werden? Das würde bedeuten, dass das, wovor Paulus die Gläubigen warnte, sozusagen zum normalen Fall geworden wäre. Über diese Art der Auslegung habe ich heute viele Stunden nachgedacht und in der Bibel gelesen. Ich kann mich nicht erinnern, es zuvor schon mal so gehört zu haben. Die Frage war aber: Herr, sind es wenige, die gerettet werden? Willst du mir nun sagen, dass viele gerettet werden, weil sowohl die auf dem schmalen, als auch die auf dem breiten Weg, nicht verloren sind?

Ich hätte nichts dagegen, wenn in der Hölle am Ende nur der Teufel und seine Engeln wäre, denn für sie ist die Hölle bereitet, aber die Schrift sagt uns leider, dass nur wenige gerettet werden. Die auf dem schmalen Weg sind kommen ins Leben, obwohl nicht alle den gleichen Glaubensstand haben. Aber die auf dem breiten Weg kommen ins Verderben, und das sind alle, die nicht die enge Pforte gesucht und gefunden haben. "Da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein, wenn ihr Abraham und Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes sehen werdet, euch aber draußen hinausgeworfen" Lk 13,28.

Vielleicht habe ich ein zu einfaches Verständnis von manchen Bibelstellen. Gerne lasse ich mich aber korrigieren.


Liebe Grüsse,
José
Bibelzitate sind, wenn nicht anders angegeben, nach der rev. Elberfelder (PC-Ausgabe)

Benutzeravatar
Enrico
Beiträge: 302
Registriert: 05.07.2007 14:56
Wohnort: München

Beitragvon Enrico » 01.08.2010 07:34

pit hat geschrieben:....
Das Breite Tor und der Breite Weg ist aber Christus als Versorger und Helfer und Wohlfühlgeber und das Wohlstandsevangelium.
.....

Gruß
Peter
Ganz im Gegenteil:

16Und er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: Eines reichen Mannes Feld hatte viel Frucht getragen. 17Und er dachte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun, da ich keinen Platz habe, wo ich meine Früchte aufspeichern kann? 18Und er sprach: Das will ich tun, ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen und will darin alles, was mir gewachsen ist, und meine Güter aufspeichern 19und will zu meiner Seele sagen: Seele, du hast einen großen Vorrat auf viele Jahre; habe nun Ruhe, iß, trink und sei guten Muts! 20Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern; und wem wird gehören, was du bereitet hast? 21So geht es dem, der für sich selbst Schätze sammelt und nicht reich ist für Gott.
(Lukas 12 ab vers 16)

Und wie soll es richtig zugehen ?
Dass steht hier gleich ab vers 22 ebenso Lukas 12:

22Und er sprach zu seinen Jüngern: Darum sage ich euch, sorget euch nicht um euer Leben, was ihr essen, noch für den Leib, was ihr anziehen werdet. 23Das Leben ist mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung. 24Betrachtet die Raben! Sie säen nicht und ernten nicht, sie haben weder Speicher noch Scheunen, und Gott nährt sie doch. Wieviel mehr seid ihr wert als die Vögel! 25Wer aber von euch kann mit seinem Sorgen seiner Länge eine Elle hinzusetzen? 26Wenn ihr nun das Geringste nicht vermöget, was sorget ihr euch um das übrige? 27Betrachtet die Lilien, wie sie wachsen! Sie spinnen nicht und weben nicht; ich sage euch aber, daß auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen! 28Wenn aber Gott das Gras auf dem Felde, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wieviel mehr euch, ihr Kleingläubigen! 29Fraget auch ihr nicht darnach, was ihr essen oder was ihr trinken sollt und reget euch nicht auf! 30Denn nach dem allem trachten die Heiden der Welt; euer Vater aber weiß, daß ihr dessen bedürfet. 31Trachtet vielmehr nach seinem Reiche, so wird euch solches hinzugelegt werden.

Also danach trachten ins Reich Gottes einzugehen, Versorgen tut uns der HERR.
Der HERR ist unser Versorger.
Und unsere Sorgen werfen wir auch auf IHN:

1. Petrus 5,7: Alle Sorge werfet auf ihn; denn er sorgt für euch.

Gast

Re: Sind es viele die gerettet werden?

Beitragvon Gast » 01.08.2010 08:12

Jose hat geschrieben:Verstehe ich dich richtig, Peter, dass, nach deiner Auffassung, die auf dem breiten Weg alle solche sind die „wie durchs Feuer“ gerettet werden? Das würde bedeuten, dass das, wovor Paulus die Gläubigen warnte, sozusagen zum normalen Fall geworden wäre. Über diese Art der Auslegung habe ich heute viele Stunden nachgedacht und in der Bibel gelesen. Ich kann mich nicht erinnern, es zuvor schon mal so gehört zu haben. Die Frage war aber: Herr, sind es wenige, die gerettet werden? Willst du mir nun sagen, dass viele gerettet werden, weil sowohl die auf dem schmalen, als auch die auf dem breiten Weg, nicht verloren sind?
Ja, Jose, ich denke, du hast mich richtig verstanden. Die Frage nach dem ewigen Verlorengehen oder ewigen Verdammns ist die Frage des Glaubens. Wir werden allein aus Glauben gerettet. Der innere Galube daran, dass Jesus der Christus ist und, dass Gott ihn aus den Toten auferweckte und das Bekennen mit eigenen Lippen dieses Faktes bewirkt die ewige Errettung.

Die Frage des Preises ist aber die Frage des Wandels (2.Kor 5:10) oder wie in diesem Fall des Pfades, auf dem man wandelt. Das Leben in diesem Fall ist die Offenbarwerdung des Reiches Gottes - das Tausendjährige Reich. Da werden alle treuen Gläubige aller Zeiten mit Christus das Leben geniessen. Sie werden regieren im Königreich mit Christus Tausend Jahre. Einige werden jedoch diese Zeit gebrauchen, um die Reife zu erreichen, um im Neuen Jerusalem auf der neuen Erde mit dem Neuen Himmel mit allen Heiligen zusammen zu sein.
Das Zähneknirschen bedeutet nicht gleich den Feuersee für Ewgkeit.

Gruß
Peter

Benutzeravatar
Joschie
Moderator
Beiträge: 5663
Registriert: 28.02.2007 20:18
Wohnort: Hamburg

Re: Sind es viele die gerettet werden?

Beitragvon Joschie » 01.08.2010 11:05

pit hat geschrieben:
Jose hat geschrieben:Verstehe ich dich richtig, Peter, dass, nach deiner Auffassung, die auf dem breiten Weg alle solche sind die „wie durchs Feuer“ gerettet werden? Das würde bedeuten, dass das, wovor Paulus die Gläubigen warnte, sozusagen zum normalen Fall geworden wäre. Über diese Art der Auslegung habe ich heute viele Stunden nachgedacht und in der Bibel gelesen. Ich kann mich nicht erinnern, es zuvor schon mal so gehört zu haben. Die Frage war aber: Herr, sind es wenige, die gerettet werden? Willst du mir nun sagen, dass viele gerettet werden, weil sowohl die auf dem schmalen, als auch die auf dem breiten Weg, nicht verloren sind?
Ja, Jose, ich denke, du hast mich richtig verstanden. Die Frage nach dem ewigen Verlorengehen oder ewigen Verdammns ist die Frage des Glaubens. Wir werden allein aus Glauben gerettet. Der innere Galube daran, dass Jesus der Christus ist und, dass Gott ihn aus den Toten auferweckte und das Bekennen mit eigenen Lippen dieses Faktes bewirkt die ewige Errettung.

Die Frage des Preises ist aber die Frage des Wandels (2.Kor 5:10) oder wie in diesem Fall des Pfades, auf dem man wandelt. Das Leben in diesem Fall ist die Offenbarwerdung des Reiches Gottes - das Tausendjährige Reich. Da werden alle treuen Gläubige aller Zeiten mit Christus das Leben geniessen. Sie werden regieren im Königreich mit Christus Tausend Jahre. Einige werden jedoch diese Zeit gebrauchen, um die Reife zu erreichen, um im Neuen Jerusalem auf der neuen Erde mit dem Neuen Himmel mit allen Heiligen zusammen zu sein.
Das Zähneknirschen bedeutet nicht gleich den Feuersee für Ewgkeit.

Gruß
Peter
Nur um kein Mißverständnis aufkommen zu lassen Pit,du vertrittst also die Allversöhnung ??!
Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

Gast

Beitragvon Gast » 01.08.2010 13:15

Nein, Joschie, ich vertrete keine Allversöhnung.

Wer mit seinem eigenem Mund Jesus als seinen Herrn im Glauben nicht bekennt geht für ewig verloren. Und es sind leider sehr viele Menschen!

Gruß
Peter

Jose
Beiträge: 958
Registriert: 29.05.2010 19:23

Re: Sind es viele die gerettet werden?

Beitragvon Jose » 01.08.2010 23:16

pit hat geschrieben:Die Frage des Preises ist aber die Frage des Wandels (2.Kor 5:10) oder wie in diesem Fall des Pfades, auf dem man wandelt. Das Leben in diesem Fall ist die Offenbarwerdung des Reiches Gottes - das Tausendjährige Reich. Da werden alle treuen Gläubige aller Zeiten mit Christus das Leben geniessen. Sie werden regieren im Königreich mit Christus Tausend Jahre. Einige werden jedoch diese Zeit gebrauchen, um die Reife zu erreichen, um im Neuen Jerusalem auf der neuen Erde mit dem Neuen Himmel mit allen Heiligen zusammen zu sein.
Danke für deine Antwort, Peter. Es überrascht mich immer wieder, wie man mit der gleichen Bibel auf verschiedene Auffassungen kommen kann. Der Herr Jesus redet von dem breiten Weg, der ins Verderben führt, und Er redet auch von dem schmalen Weg, der ins Leben führt. Es gibt nur diese zwei Wege, denn, wie wir es am Beispiel der zwei Mitgekreuzigten sehen, entweder man entscheidet sich für Jesus oder gegen Jesus.
pit hat geschrieben:Die jenigen, die in das echte Verderben gehen, sprich die ungläubige Welt ist in gar kein Tor eingestiegen und geht gar kein Weg, sondern dümpelt vor sich hin ohne jegliches Ziel.
Kannst du diese Aussage mit der Schrift belegen? Jesus hat uns hier ein Gleichnis gegeben, um uns zu zeigen, dass es zwei Wege gibt und, dass viele auf den breiten Weg hineingehen. Auf diesen breiten Weg sind alle, welche nicht die enge Pforte und den schmalen Weg gesucht und gefunden haben. Denn auf dem breiten Weg gelangt man automatisch ohne ihn zu suchen. Dieser Weg führt aber ins Verderberben. Übrigens lesen wir bereits im AT von zwei Wegen: "Siehe, ich lege euch heute Segen und Fluch vor: den Segen, wenn ihr den Geboten des HERRN, eures Gottes, gehorcht, die ich euch heute gebiete, und den Fluch, wenn ihr den Geboten des HERRN, eures Gottes, nicht gehorcht und von dem Weg, den ich euch heute gebiete, abweicht, um andern Göttern nachzulaufen, die ihr nicht kennt" 5. Mose 11,26-28.


Im Hinblick auf das tausendjährige Friedensreich hast du noch geschrieben:
pit hat geschrieben:Einige werden jedoch diese Zeit gebrauchen, um die Reife zu erreichen, um im Neuen Jerusalem auf der neuen Erde mit dem Neuen Himmel mit allen Heiligen zusammen zu sein.
Dies ist nun eine äußerst seltsame Aussage. Um welche Gläubige soll es sich hier handeln? Sicherlich nicht um Gläubige aus der Gemeinde des Herrn, die unzählbare, bluterkaufte Schar, denn die sind doch längst entrückt und bei dem Herrn. Meinst du somit Gläubige aus Israel?

Eine Bitte hätte ich, wenn es möglich ist: Könntest du wichtige Aussagen mit einer Bibelstelle belegen. Dann könnte ich zumindest nachprüfen, ob ich die Bibelstelle auch so verstehe. Dass auf dem breiten Weg alle "normalen" Gläubigen sein sollen und auf dem schmalen Weg die, welche durch besondere Treue und Hingabe einen Preis bekommen, halte ich für eine eigene Interpretation. Dass im tausendjährigen Friedensreich noch Zubereitungszeit für den Himmel sein wird, klingt für mich etwas wie "Fegefeuer". Ich kenne leider keine biblische Grundlage für deine Behauptungen.

Liebe Grüsse,
José
Bibelzitate sind, wenn nicht anders angegeben, nach der rev. Elberfelder (PC-Ausgabe)

Gast

Re: Sind es viele die gerettet werden?

Beitragvon Gast » 02.08.2010 15:33

Jose hat geschrieben: ... Übrigens lesen wir bereits im AT von zwei Wegen: ...
Du wirst mir hoffentlich zustimmen, dassd iese zwei Wege dem ausserwählten Volk galten. Die Nationen wurden darin nicht gemeint.
Also sind die Nationen auch im AT auf dem 0.-en (3.-en) Weg.

Ich kann das Thema hier nicht ausführlich beschreiben, vor Allem habe ich nicht mehr die Zeit davür. Ausserdem wurde es hier im Forum schon einige Male in verschiedenen Zusammenhängen behandelt.
Ich würde dir zuerst sehr ans Herz legen folgendes Buch durch zu lesen [vom Admin gelöscht]. von W.Lee. Man findet es unter [vom Admin gelöscht]. Firefox vertut sich leider beim Blättern (überspringt Kapitel 1), darum bitte den extra Hinweis auf der Buchseite beachten, wenn du Firefox hast.

In diesem Buch findest du die Grundlagen für meine Aussgaen.

Noch ein gutes Nachschlagewerk ist die online Ausgabe der [vom Admin gelöscht]. mit Kommentaren von W.Lee [vom Admin gelöscht]. Darin einfach die interessierende Stelle navigieren und sobald vorhanden die Fussnoten lesen.

Gruß
Peter

Benutzeravatar
H.W.Deppe
Administrator
Beiträge: 728
Registriert: 03.03.2005 20:08
Wohnort: 33813 Oerlinghausen
Kontaktdaten:

Beitragvon H.W.Deppe » 02.08.2010 20:52

Kurze Zwischenbemerkung: Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass hier Werke von W. Lee empfohlen werden. Das ist in diesem Forum ein No-Go. Wer hier Werbung für den Sektierer W. Lee machen will, sollte sich besser ein anderes Forum suchen.
Grüße, Werner
"Der Prophet, der einen Traum hat, erzähle den Traum! Wer aber mein Wort hat, rede mein Wort in Wahrheit! Was hat das Stroh mit dem Korn gemeinsam? spricht der HERR." (Jer 23,28)
Lasst uns bei dem bleiben, was geschrieben steht! Sola Scriptura!

lutz
Beiträge: 1052
Registriert: 02.12.2005 21:37
Kontaktdaten:

Beitragvon lutz » 02.08.2010 22:11

Hallo Peter,

ich habe auch festgestellt, dass du nun schon mehrmals W. Lee als Ausleger empfiehlst.
Dass seine Ansichten nicht auf besondere Zustimmung stoßen, ist nicht neu.

An der Stelle möchte ich dich erinnern, dass wir uns hier schon einmal mit seinen Ansichten befasst haben:
http://www.betanien.de/forum/viewtopic.php?t=689

Damals ging es zwar um ein anderes Thema, aber seine Aussagen über Christus sind doch bezeichnend:
erinnere dich an deine eigene Übersetzung:
Meine Übersetzung in Deutsch für die Geschwister, welche kein Englisch beherrschen. Übersetzungsfehler vorbehalten (für Fehlerkorrekturen dankabr).

Christus war der Einziggeborene Sohn Gottes von der Ewigkeit her (Joh 1:18). Bei Seinem Kommen in die Welt war Er lediglich der Einziggeborene Sohn (1.Joh 4:9, Joh 1:14, 3:16). Durch den Eingang durch Tod in die Auferstehung wurde Seine Menschlichkeit in Seine Göttlichkeit erhoben. Auf diese Weise wurde Er in der Auferstehung als der Erstgeborene Sohn Gottes geboren (Apg 13:33). Gleichzeitig wurden alle Seine Gläubigen mit Ihm zusammen in Seiner Auferstehung auferweckt (1.Pet 1:3) und mit Ihm zusammen als viele Söhne Gottes geboren. So wurden sie zu Seinen vielen Brüdern, welche Seinen Leib bilden und der Ausdruck Gottes in Ihm sind.
Als der Einziggeborener Sohn, hatte Christus die Göttlichkeit aber keine Menschlichkeit. Er war selbstbestehend und ewigbestehend, so wie es Gott ist. Seine Existenz als der Erstgeborene Sohn Gottes begann mit Seiner Auferstehung.
Mit Seinem Erstgeborenen Sohn als Basis, Muster, Element, und Mittel, produziert Gott viele Söhne, und die vielen Söhne, die produziert werden, sind die vielen Gläubigen, welche in den Erstgeborenen Sohn Gottes hinein glauben und sich mit Ihm verbinden. Sie sind genau wie Er im Leben und Natur und wie Er haben sie beides Menschlichkeit und Göttlichkeit. Sie sind Seine Erweiterung und Sein Ausdruck, um in Ewigkeit den ewigen Dreieinen Gott zum Ausdruck zu bringen. Die Gemeinde ist heute eine Miniatur dieses Ausdrucks (Eph 1:23), und das Neue Jerusalem in Ewigkeit wird die endgültige Manifestation dieses Ausdrucks sein (Off 21:11).
Es existiert hier auch immer noch ein eigenes Thema zu W. Lee:
http://www.betanien.de/forum/viewtopic. ... sc&start=0

Anton hat übrigens auch schon Schriften von W. Lee gelesen unter dem Thema: „Geistestaufe“:
http://www.betanien.de/forum/viewtopic. ... c&start=45
(S. 4 des Themas „Geistestaufe“ vom Juni 2008).

Es ist schon merkwürdig, dass du dennoch immer wieder versuchst, diesen Ausleger hier zu empfehlen.

Lutz

Gast

Beitragvon Gast » 03.08.2010 07:41

Lob und Preis dem Herrn Jesus Christus! Ich freue mich im Gott Vater und Herrn Jesus Christus!
H.W.Deppe hat geschrieben:Kurze Zwischenbemerkung: Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass hier Werke von W. Lee empfohlen werden. Das ist in diesem Forum ein No-Go. Wer hier Werbung für den Sektierer W. Lee machen will, sollte sich besser ein anderes Forum suchen.
Grüße, Werner
Das W.Lee ein Sektierer sei, ist schon eine starke Verleumdung. Das will bewiesen werden!!!

ICH WEISE DEN VORWURF ENTSCHIEDEN ZURÜCK!!!. Und ich habe gute Argumente dafür. Deiner Behauptung Werner, fehlt jedoch jegliche Grundlage.
Ich lasse den Vorwurf auf deinem Gewissen hängen.

Peter
Zuletzt geändert von Gast am 03.08.2010 08:45, insgesamt 1-mal geändert.

Gast

Beitragvon Gast » 03.08.2010 07:44

Danke Lutz für das Zitat,

ich stehe immer noch dazu. Ausser vielleicht, dass ich heute prodizieren mit hervorbringen übersetzen würde.

Gruß
Peter

Benutzeravatar
Joschie
Moderator
Beiträge: 5663
Registriert: 28.02.2007 20:18
Wohnort: Hamburg

Beitragvon Joschie » 03.08.2010 10:44

pit hat geschrieben:Lob und Preis dem Herrn Jesus Christus! Ich freue mich im Gott Vater und Herrn Jesus Christus!
H.W.Deppe hat geschrieben:Kurze Zwischenbemerkung: Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass hier Werke von W. Lee empfohlen werden. Das ist in diesem Forum ein No-Go. Wer hier Werbung für den Sektierer W. Lee machen will, sollte sich besser ein anderes Forum suchen.
Grüße, Werner
Das W.Lee ein Sektierer sei, ist schon eine starke Verleumdung. Das will bewiesen werden!!!

ICH WEISE DEN VORWURF ENTSCHIEDEN ZURÜCK!!!. Und ich habe gute Argumente dafür. Deiner Behauptung Werner, fehlt jedoch jegliche Grundlage.
Ich lasse den Vorwurf auf deinem Gewissen hängen.

Peter
Es gibt schon zwei Bereiche über die Person Lee, das reicht aus,hier geht es damit nicht weiter!Nur so am Rande Pit "es möchte bewiesen werden" nicht "es will bewiesen werden" :!:
Joschie Mod.
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

Jose
Beiträge: 958
Registriert: 29.05.2010 19:23

Es sind wenige, die gerettet werden!

Beitragvon Jose » 10.08.2010 15:33

Die Worte Jesu: "Ringt danach, durch die enge Pforte hineinzugehen; denn viele, sage ich euch, werden hineinzugehen suchen und werden es nicht können" Lk 13,24, sind mit Sicherheit ein klarer Hinweis darauf, dass nur wenige gerettet werden. Zu allen Zeiten war es ohnehin so, dass die Gemeinde Jesu eine Minderheit war im Vergleich mit den gottlosen Massen.

Wie schnell begibt man sich in den Strudel von Irrlehren, wenn man versucht das Wort Gottes anders auszulegen. Wahrlich, der breite Weg führt ins Verderben und auf diesem Weg sind leider auch sehr viele, die den Namen Jesu auf ihren Lippen führen. In diesen zurückliegenden Tagen ist mir besonders eine Bibelstelle sehr wichtig geworden: "Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, indem sie auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen achten" 1. Tim. 4,1. Wer möchte behaupten, hier habe es sich nicht um wirklich Gläubige gehandelt? Oder wer will behaupten, sie mögen zwar abgefallen sein, seien aber dennoch nicht verloren gegangen? Wer soll mir das Recht geben, das Wort Gottes auszulegen wie es mir gerade passt? Die Pforte ist eng und der Weg ist schmal. Der Herr vermag und will uns darauf bewahren, aber wir tragen auch Verantwortung, nämlich nicht auf Irrlehren zu hören, auf dass wir nicht durch bewusstes Verschulden abfallen.

Der Herr bewahre uns!

José
Bibelzitate sind, wenn nicht anders angegeben, nach der rev. Elberfelder (PC-Ausgabe)


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste