"Lernen biblisch zu denken"

Lehrfragen in Theorie und Praxis - also alles von Bibelverständnis über Heilslehre und Gemeindelehre bis Zukunftslehre

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Joschie
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"Lernen biblisch zu denken"

Beitragvon Joschie » 23.01.2012 18:33

:arrow: Unser Denken bestimmt unser Sein. Genau aus diesem Grund sagt Paulus: »Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes« (Römer 12,2a). In einer Welt, in der die verschiedensten Gruppierungen um unsere Treue werben, müssen wir lernen, »biblisch zu denken«, damit wir das Gute vom Bösen unterscheiden können. Gott ist der Schöpfer dieser Welt; seine Stimme – sein Wort – muss unsere Gedanken und unsere Taten leiten. Tagtäglich prasseln eine Menge von Nachrichten und verschiedene Meinungen dazu, auf uns herab.Wie gehen wir mit den Informationen aus den Bereichen Politik, Psychologie, der Geschlechterfrage, Wissenschaft, Bildung, Geschichte, Regierung, Wirtschaft, Literatur und Anbetung um? Die meisten Informationen setzen sich mit der Zeit in unserem Kopf fest, nach dem Motto, steter Tropfen höhlt den Stein. Wie geht man mit diesen Informationen am besten um und wie vermeiden wir das dieses Denken uns beherrscht. Die einzige Möglichkeit, die ich sehe, ist diesen Denkmodellen ein klares biblisches Denken entgegenzusetzen, dieses kann man auch als "Apologetik" bezeichnet.
:arrow: Der Begriff "Apologetik" kommt vom griechischen Verb "apologeomai" ("sich verteidigen") bzw. vom Substantiv "apologia" ("Verteidigung, "Rechtfertigung"). Die klassische Stelle zur Begründung der christlichen Apologetik findet sich in 1. Petr 3,15 f: "Aber den Herrn Christus heiligt (hagiaste) in euren Herzen, immer bereit zur Verteidigung/Verantwortung (apologian) gegenüber jedem, der von euch Rechenschaft/ein Wort (logon) fordert über die Hoffnung (elpidos), die in euch ist, und das mit Sanftmut (prautetos) und (Gottes-)Furcht (phobou), ein gutes Gewissen habend, damit, worin ihr verleumdet werdet, die zuschanden werden, die euren guten Wandel (agathen anastrophen) in Christus schmähen."
Ich würde mich gern mit euch über Fragen "nicht gleichförmig dieser Welt zu sein" und "ein biblisches Denken Entwickeln" austauschen.Bitte last euch nicht von Wörtern wie Apologetik abschrecken, mir ist halt kein anderes Wort eingefallen.Ich bin durch das Lesen des Buches von John MacArthur "Verändertes Denken" angeregt worden über dieses Thema neu nachzudenken.
Gruß Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

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Joseph28
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Beitragvon Joseph28 » 25.01.2012 04:50

Joshie…

Es scheint, dass unsere Art biblisch zu denken eine Menge mit der täglichen Reinigung des Sinnes durch das Wort Gottes zu tun hat. Diese Reinigung ist das, was erneuert den Sinn aus dem Dreck dieser Welt.
Epheser 5, 25-27; Schlachter 2000 hat geschrieben:Ihr Männer, liebt eure Frauen, gleichwie auch der Christus die Gemeinde geliebt hat und sich selbst für sie hingegeben hat, damit er sie heilige, nachdem er sie gereinigt hat durch das Wasserbad im Wort, damit er sie sich selbst darstelle als eine Gemeinde, die herrlich sei, so daß sie weder Flecken noch Runzeln noch etwas ähnliches habe, sondern daß sie heilig und tadellos sei.
In diesen Versen (oben) das Wort Gottes ist das, was uns reinigt und erneuert. Das heißt, sollten wir gereinigt werden durch das Wort Gottes. Diese Reinigung muß nicht mit unserer Erlösung verwechselt werden, da in dem folgenden Vers beschrieben wird—
Titus 3, 5; Schlachter 2000 hat geschrieben:da hat er uns — nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hätten, sondern aufgrund seiner Barmherzigkeit — errettet durch das Bad der Wiedergeburt und durch die Erneuerung des Heiligen Geistes
Während unsere Sünde durch das Blut Christi entfernt wird, ist es durch die neue Geburt, dass der geistige Tod mit dem lebendigen Wasser des ewigen Lebens Jesu Christi weggewaschen ist. Der Heilige Geist vollbringt diese große Leistung, und so sind wir sowohl durch Wasser als auch Geist wiedergeboren (Johannes 3,5).

So haben wir hier eine zweifache Reinigung: die eine ist absolute und die andere ist zeitlich. Jesus unterschied zwischen diesen beiden Säuberungen, als er die Füße der Jünger wusch.
Johannes 13, 8; Schlachter 2000 hat geschrieben:Petrus spricht zu ihm: Auf keinen Fall sollst du mir die Füße waschen! Jesus antwortete ihm: Wenn ich dich nicht wasche, so hast du keine Gemeinschaft mit mir. Simon Petrus spricht zu ihm: Herr, nicht nur meine Füße, sondern auch die Hände und das Haupt! Jesus spricht zu ihm: Wer gebadet ist, hat es nicht nötig, gewaschen zu werden, ausgenommen die Füße, sondern er ist ganz rein. Und ihr seid rein, aber nicht alle. Denn er kannte seinen Verräter; darum sagte er: Ihr seid nicht alle rein.
Da wir auf dieser Erde leben, wird unser „Gang“ in dieser Welt unseren „Füßen“ immer „schmutzen“, obwohl wir immer im absoluten Sinne sauber sind. Wir müssen aber den Sinn täglich erneuern durch „das Waschen“ des Wassers vom Wort Gottes (Römer 12,1-3). Auf diese Weise kann man biblisch zu denken lernen, oder besser gesagt: kann der Christ hier die göttliche Sicht im täglichen Leben besser halten.

Liebe Grüße,
Joseph

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 02.02.2012 18:20

Joseph hat geschrieben:Da wir auf dieser Erde leben, wird unser „Gang“ in dieser Welt unseren „Füßen“ immer „schmutzen“, obwohl wir immer im absoluten Sinne sauber sind. Wir müssen aber den Sinn täglich erneuern durch „das Waschen“ des Wassers vom Wort Gottes (Römer 12,1-3). Auf diese Weise kann man biblisch zu denken lernen, oder besser gesagt: kann der Christ hier die göttliche Sicht im täglichen Leben besser halten.
Joseph, die in deinem Beitrag genannten Bibelstellen, haben nach meinem Verständnis zuerst was mit der täglichen Heiligung zu tun.Dieses ist ein erster Schritt in der Richtung, dass unser Denken verändert wird.Es kann sein, das ich mich in meinem ersten Beitrag nicht verständlich genug ausgedrückt habe, es geht mir um das Thema "Verändertes Denken"- zurück zu einer biblisch-christlichen Weltanschauung.Es gibt ja den bekannten Spruch:
Säe einen Gedanken und ernte eine Tat,
säe eine Tat und ernte eine Gewohnheit,
säe eine Gewohnheit und ernte einen Charakter
Ich habe viele Jahre in der ehemaligen DDR gelebt und bin dadurch mit der sozialistischen Weltanschauung aufgewachsen. Im Rückblick kann ich sagen, die Beeinflussung geschah zum Teil ganz offen (Schule, Lehre, staatliche Organisationen, gleichgeschaltete Presse), es gab aber auch Beeinflussung, die man als solches nicht gleich wahrgenommen hat. Den Sozialismus in dieser Form gibt es nicht mehr, Weltanschauungen um so mehr.Wie bildet man sich seine Weltanschauung? Wo fängt man an? Jede Weltanschauung beginnt mit Voraussetzungen – d.h. Überzeugungen, die man für wahr hält, ohne zusätzliche unabhängige Belege aus anderen Quellen oder Systemen besitzen zu müssen. Wer die Wirklichkeit interpretiert, muss teilweise oder vollständig einen Auslegungsstandpunkt einnehmen, da es kein »neutrales Denken« im Universum gibt. Dies bildet die Grundlage, auf der der Betreffende baut.Was sind die biblische Grundlage unseres Denkens und wie entwickelt man eine biblische Denkweise?
Gruß und Segen von Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

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Joseph28
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Beitragvon Joseph28 » 03.02.2012 07:21

Hallo, Joschie…

Du hast sehr gute Fragen, die den „Existentialismus“ unseres Glaubens berühen.

Erstens, wie du weißt, das existenzielle Problem, das uns alle steht gegenüber, ist der Tod. Dieser Fluch ist das Ergebnis der Sünde (1.Korinther 15,56), die die Abweichung von dem Willen Gottes ist, und damit Sünde ist Ungehorsam. Dieser Ungehorsam führt zur Trennung von Gott (Römer 5,19), der das Licht ist. Dieser Ungehorsam führt daher zu einer Finsternis, die der Tod ist. In anderen Worten, liegt unsere Welt in der Macht der Finsternis (Epheser 6,12 mit 1.Johannes 5,19). Alle Menschen sind Sünder, und daher gibt es keine, die vor Gott gerecht ist (Römer 3,10).

Jesus Christus kehrte diesen Fluch auf Menschheit um, weil er der Fluch „am Holz“ geworden ist (Galater 3,13). Er kehrte die Macht der Finsternis um, so dass der Sünder der Söhn Gottes werden könnte (Römer 8,14 und Galater 3,26), der in der Finsternis leben muß nicht, sondern im Licht (Apg 26,18). Unsere Schwächen und Versuchungen deshalb werden Gelegenheiten für die Kraft Gottes im Leben, um das Licht Gottes zu leuchten. Diese zur Umwandlung von Schwäche in Stärke Gelegenheiten sollen auch die Quellen der Freude für uns sein (Römer 5,3-5; Römer 8,18; 2.Korinther 12,8-10; Philipper 2,17; Philipper 3,10-11; und Jakobus 1,1-3).

Ich will nicht diese zu kompliziert zu machen, aber das Fazit ist, dass wir Finsternis zum Licht in unseren Leben erweitern können auf die gleiche Weise, dass Christus den Tod zum Leben durch das Kreuz erweiterte. Wir rechnen damit, diese Wahrheiten als Realitäten durch die folgerichtige Erneuerung unserer Sinne durch Gottes Wort—damit wandeln wir durch Glauben. Wenn wir diese Leistung erleben, wollen wir diese Macht an anderen mitzuteilen, was die Verkündigung des Evangeliums ist. Wenn wir erleben diese Kraft in unseren Leben, dann werden wir Zeuge oder besser bezeugen wir zu anderen betreffs dieser Macht.

So wird das existentielle Problem von Tod eine lebendige Hoffnung durch Christus. Sein Kreuz ist die Schablone (Vorlage), die auf unser Leben überlagert ist. Mit anderen Worten, ist das Kreuz der „Existentialismus“ unseres Glaubens. Es ist die Botschaft der Hoffnung in einer Welt der Sünde und Finsternis.

Liebe Grüße,
Joseph

Gast

Biblisches Denken

Beitragvon Gast » 03.02.2012 16:52

Hallo Joschie,

das ist eine gutes und wichtiges Thema!

Ich beschäftige mich auch verstärkt mit dieser Frage,
wobei ich sie für mich noch differenzierter ausformuliert habe:

"Wie bereite ich meine Gedankenwelt auf,
so dass sie in das 'Christliche Gut' zielt,
und sich vornehmlich aus jenen göttlichen Prinzipien speist,
die der lichten Ordnung entsprechen!"

(Also Betonung auf das Neue Testament)

Dazu würde ich gerne auch in einen Austausch kommen, ...

Ich meine, das wir unser Denken durch unsere Sprache bestimmen!
Sprache gestaltet unser Denken. Darum ist es wichtig, wie wir Sprache einsetzen.
Über die Artikulation der Sprache finden wir die rechte Ansprache der Wahrheit ...
und gelangen darüber in angesprochene Bewußtseinsräume!

Mit welchen Worten vermag ich das göttliche Sein anzusprechen?

Grüße,
Flam.

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Beitragvon Joschie » 03.02.2012 19:06

Flam hat geschrieben:"Wie bereite ich meine Gedankenwelt auf,
so dass sie in das 'Christliche Gut' zielt,
und sich vornehmlich aus jenen göttlichen Prinzipien speist,
die der lichten Ordnung entsprechen!"

(Also Betonung auf das Neue Testament)

Dazu würde ich gerne auch in einen Austausch kommen, ...

Ich meine, das wir unser Denken durch unsere Sprache bestimmen!
Sprache gestaltet unser Denken. Darum ist es wichtig, wie wir Sprache einsetzen.
Über die Artikulation der Sprache finden wir die rechte Ansprache der Wahrheit ...
und gelangen darüber in angesprochene Bewußtseinsräume!

Mit welchen Worten vermag ich das göttliche Sein anzusprechen?
Flam, in der Bibel steht nichs von "göttlichen Prinzipien" und von "der lichten Ordnung" entsprechen, diese Begriffe findet du in der Mystik,Kabbala, Esoterik und bei "UNIVERSELLEN LEBEN". Das Gedankengut dieser vier Bewegungen ist mit dem christlichen Glauben unvereinbar.
Gruß Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

lutz
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Re: Biblisches Denken

Beitragvon lutz » 03.02.2012 20:11

flam hat geschrieben: Ich beschäftige mich auch verstärkt mit dieser Frage,
wobei ich sie für mich noch differenzierter ausformuliert habe:
"Wie bereite ich meine Gedankenwelt auf,
so dass sie in das 'Christliche Gut' zielt,
und sich vornehmlich aus jenen göttlichen Prinzipien speist,
die der lichten Ordnung entsprechen!"
(Also Betonung auf das Neue Testament)

Also ich sehe nichts, was sich „aus dem natürlichen Menschen kommend“ aufbereiten ließe, damit es dann „in das christliche Gut“ zielt.
„aus dem Herzen kommen hervor böse Gedanken“ (Matth. 15, 19; Mk 7, 21)
Böses lässt sich nicht aufbereiten damit es dann in etwas Gutes hinein zielt.
Lüge lässt sich nicht aufbereiten damit sie sich dann von der Wahrheit speist.
Eine Lösung bietet 2. Kor. 10, 5 (alles was sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, jedes Denken unter den Gehorsam gegen Christus gefangen nehmen).
Eine Gedankenwelt, die der göttlichen Ordnung entspricht wird sich daran messen müssen, inwiefern sie die vorliegenden „göttlichen Gedanken“ im Wort Gottes annimmt. Dazu gehört natürlich auch die Gedanken, die sich dagegen erheben als „böse“ oder „Lüge“ zu verurteilen und entsprechend abzuweisen.
Das Motto ist einfach: Nicht denken, wie ich denken will – sondern nach-denken, wie Gott in Seinem Wort vorgibt zu denken. Auf dieser Basis lassen sich dann auch konkrete Anwendungen schlussfolgern.
Dazu würde ich gerne auch in einen Austausch kommen, ...

Ich meine, das wir unser Denken durch unsere Sprache bestimmen!
Sprache gestaltet unser Denken. Darum ist es wichtig, wie wir Sprache einsetzen.
Über die Artikulation der Sprache finden wir die rechte Ansprache der Wahrheit ...
und gelangen darüber in angesprochene Bewußtseinsräume!
Es ist sicher beides anzunehmen:
Sprache wirkt sich auf unser Denken aus. Gottes Wort ist ja auch Sprache und hat Auswirkungen auf unser Denken. Hilfreich dazu ist mit Sicherheit die „Versuchung Christi“ (ob nun als von außen herangetragene böse Gedanken, oder nur in mir aufsteigend) – der Schlüssel liegt in einem einfachen: „Es steht geschrieben …“

In der Welt ist es üblich sich selbst einige „positive Inhalte“ herzusagen mit dem Ziel das Denken zu beeinflussen. Nur hier wäre es letztlich ein Vorgang ohne Substanz – man betrügt sich selbst bei der Methodik des „positiven Denkens“ bspw.

In der Regel ist es so, dass wir unsere Gedanken in Sprache artikulieren und somit auch Andere daran teilhaben lassen können. Hier bestimmt das Denken die Sprache.

Wie findet man die rechte Ansprache bzgl. Gott?
Wir haben ausreichend Beispiele in der Schrift vorliegen.
Wenn du jetzt nur an das Neue Testament denkst, dann wäre mit Sicherheit das „Unser Vater …“ ein derartiges Beispiel wie man ansprechen kann.
Indirekt hätten wir auch solche Stellen wie 1. Joh 1, 9 (Das Bekenntnis der Sünden in Worten ist auch Rede zu Gott.). Also über die Artikulation in der Schrift finden wir die rechte Ansprache. Kompliziert sehe ich das jetzt nicht.

Um beim 1. Johannesbrief zu bleiben:
Kapitel 1, 1 – 4 sagen mir nun wieder, dass es Zweck der Verkündigung ist, Gemeinschaft sowohl mit Gläubigen als auch „mit dem Vater und mit seinem Sohne Jesus Christus“ zu haben. Das wäre jetzt für mich der „angesprochene Bewusstseinsraum“ nach dem 1. Johannesbrief. Mit anderen Worten: Sei dir bewusst, wenn verkündigt wird (entsprechend der Wahrheit Gottes) hast du Gemeinschaft mit den Zeitzeugen und mit Gott.

Lutz

Gast

Christliches Denken!

Beitragvon Gast » 06.02.2012 00:15

Hallo Lutz,

Ich staune nicht schlecht über den rauhen Ton hier ...

Um die christlichen Tugenden ein wenig zu beleben,
schicke ich dir einen freundlichen Gruß voraus, dass er einen Raum schaffen möge, wo friedfertige Gedanken zum Austausch kommen.

Wo fange ich an?
Vielleicht bei unserer Sprache, einer Sprache, die den Geist ins Lichte zieht!

Jeder kann nur für sich sprechen und jeder ist für seine Sprache verantwortlich!

Ich kann es daher nicht gut heißen, wenn du meine Aussagen (Begriffe)
mit geistigen Lehren verknüpfst, die ich nicht angesprochen habe,
und meine Sprachwege mit deinen Geistern ausschilderst,
und sie in Bereiche führst, die allein du ins Leben rufst!
Joschie hat geschrieben: Flam, in der Bibel steht nichs von "göttlichen Prinzipien" und von "der lichten Ordnung" entsprechen, diese Begriffe findet du in der Mystik,Kabbala, Esoterik und bei "UNIVERSELLEN LEBEN". Das Gedankengut dieser vier Bewegungen ist mit dem christlichen Glauben unvereinbar.
Ich möchte also anmerken, dass du für deine Assoziationen verantwortlich bist, samt Interpretationen.

Hier möge ein rechtes Denken aufklären, durch Wegmarken einer Sprache, die nach Wahrheit strebt, und die uns lehrt, die Geister zu unterscheiden!

Dieser thread wurde von Joschie eröffnet, der die Frage aufwarf, wie sich ein Denken im 'biblischen Kontext' konstituieren ließe! Mir geht es konkreter um die Gedankenpflege im 'christlichen Sinn' und im Aufsuchen einer rechten Ordnung darin, die ihre höchste Kraft in den lichten Prinzipien findet, dessen Quell Gott ist!

In der Bibel wirst du eine Anzahl von göttlichen Prinzipien finden,
weil sie Bausteine seiner Ordnung darstellen und allesamt bei Gott Wohlgefallen finden!

Das Erkennen, die Pflege und Ausübung dieser Ordnung ist für den Menschen ein wahres Gut und mündet in seiner Einfalt & Mannigfaltigkeit in der Liebe zu Gott!

Gott ist der Urheber der Ordnung!
Die göttliche Ordnung daselbst ist darum auch das höchste Prinzip!

Die göttliche Ordnung aber besteht aus vielen Prinzipien!

Ein wesentliches Prinzip ist das Wort,
das aus der Wahrheit kommt!

< Im Anfang war das Wort, / und das Wort war bei Gott, / und das Wort war Gott. (Joh 1:1) Alles ist durch das Wort geworden / und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist." (Joh 1:3) >

Das Wort - die Sprache entwickelt das Denken.

Die Frage lautete (um dem Geiste Joschies gerecht zu werden :-))
"Wie entwickelt man eine biblische Denkweise?"

Ich sage: Dadurch, dass man der göttlichen Ordnung folgt! Diese hat uns das Neue Testament verkündet! Folgerichtig habe ich die Frage darum konkretisiert:

Wie entwickle ich ein Denken, welches in das "Christliche Gut" zielt und sich auch dort bewahrt!?

< In ihm (das Wort) war das Leben / und das Leben war das Licht der Menschen. (Joh 1:4) Und das Licht leuchtet in der Finsternis / und die Finsternis hat es nicht erfasst. (Joh 1:5) >

Gott wird immer ein Interesse daran haben, wenn wir uns im rechten Denken üben, durch die rechte Sprache, die den Geist erhellt und ins Licht führt!

Das Lesen in der Bibel hilft, weil Gottes Geist darin offenbar wird!

Selbstverständlich ist das Gebet eine große Hilfe und Nahrung für Seele und Geist! wie das 'Vater unser', das Jesus Christus seine Apostel lehrte, damit die Gemeinschaft durch ein Gebet geeint würde!

Wie können wir unser Denken also aufbereiten, so dass es uns ins Licht führt, unseren Geist erhellt, und Gott daran Wohgefallen fände?

Dadurch, das wir unser Denken durch eine rechte Sprache stärken!

Eine gottgerechte Sprache wird immer nach der Wahrheit streben, nach Liebe, nach Schönheit, nach lichter Erkenntnis, ... und die Nähe Gottes aufsuchen, durch das Gebet! Diese Sprache wird Zuspruch spenden, ermutigen, erbauen, ... und immer versuchen, das Herz der Menschen zu berühren!

Amen!

Gruß Flam.

lutz
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Registriert: 02.12.2005 21:37
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Beitragvon lutz » 06.02.2012 19:16

Hallo „flam“,
es ist doch gewöhnungsbedürftig eigenartige Namen in eine Grußformel zu packen, damit sie „Raum schaffen“. Wenn es dir hilft, bitte.

Vielleicht fangen wir mit dem Prinzip „Verständlichkeit“ an. Deine Beiträge bieten nur auf der Basis deiner Erklärungen eine Grundlage. Wenn ich dich missverstehe, reicht es durchaus nicht mir mit „Verantwortung“ zu kommen. Du müsstest weiter erklären. Wenn du Kinder hast, dürfte es dir auch nicht so schwer fallen.
Wo fange ich an?
Vielleicht bei unserer Sprache, einer Sprache, die den Geist ins Lichte zieht!
Angesichts Matth. 12, 34 ff. „…wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund …“ – ist es durchaus so, dass Sprache offenbar macht: wessen Geistes Kind jemand ist.
Angesichts 2. Kor. 4, 13: „Weil wir aber denselben Geist des Glaubens besitzen – nach dem Wort der Schrift … so glauben auch wir und deshalb reden wir auch“ – ist es durchaus so, dass Sprache Glaubensinhalte „ins Licht setzt“, die sonst Anderen verborgen blieben.
Angesichts 1. Petr. 2, 9: „… und sollt die Tugenden (d. h. Ruhmestaten, vgl. Jes. 43, 21) dessen verkündigen, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht berufen hat“ – werden durch unsere Sprache Taten Gottes weitergegeben.

Alles was Gott getan hat, kann nur genau und getreu über unsere Sprache vermittelt werden, wenn unsere Sprache getreu wiedergibt, was Gott in Seinem Wort offenbart. Im zwischenmenschlichen Bereich wird sich das Reden auch immer an dem abgleichen müssen, was dem Evangelium würdig ist (bspw. Jakobus 3).
Jeder kann nur für sich sprechen ...
Nein, das ist nicht immer so. Mit dem Wort Gottes in der Hand können wir Aussagen über alle Menschen machen und insofern du ein Mensch bist – kann ich auch über dich Aussagen treffen. Umgekehrt du natürlich ebenso.
In der Bibel wirst du eine Anzahl von göttlichen Prinzipien finden,
weil sie Bausteine seiner Ordnung darstellen und allesamt bei Gott Wohlgefallen finden! …Die göttliche Ordnung aber besteht aus vielen Prinzipien!

Ein wesentliches Prinzip ist das Wort, das aus der Wahrheit kommt!
Joh. 14, 6: „Jesus antwortete ihm: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; …“
Joh. 17, 17: „Heilige sie in deiner Wahrheit: dein Wort ist Wahrheit.“
Joh. 18, 37: „…Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, um für die Wahrheit Zeugnis abzulegen; jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme.“

In Bezug auf Gott würde ich von „Wahrheit“ nicht als von einem Prinzip reden. „Ich bin …“ – drückt etwas anderes aus.
In Bezug auf uns kann man von Prinzip reden, im Sinne von: Richtschnur, im Sinne von: wie der Vater so sollte auch der Sohn, im Sinne von: wessen Geistes Kind bist du eigentlich? …
< Im Anfang war das Wort, / und das Wort war bei Gott, / und das Wort war Gott. (Joh 1:1) Alles ist durch das Wort geworden / und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist." (Joh 1:3) >

Das Wort - die Sprache entwickelt das Denken.
Hier denke ich aber in erster Linie daran, wer das Wort ist. Johannes sagt uns, „was“ in den ersten Versen gemeint ist:
Joh. 1, 14 ff.: „Und das Wort wurde Fleisch …“
Wie entwickle ich ein Denken, welches in das "Christliche Gut" zielt und sich auch dort bewahrt!?
2Tim 3,14-17: "(14) Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und wovon du völlig überzeugt bist, da du weißt, von wem du gelernt hast, (15) ... weil du von Kind auf die heiligen Schriften kennst, die Kraft haben, dich weise zu machen zur Errettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist. (16) Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, (17) damit der Mensch Gottes vollkommen ist, zugerüstet zu allen guten Werken."
< In ihm (das Wort) war das Leben / und das Leben war das Licht der Menschen. (Joh 1:4) Und das Licht leuchtet in der Finsternis / und die Finsternis hat es nicht erfasst. (Joh 1:5) >

Gott wird immer ein Interesse daran haben, wenn wir uns im rechten Denken üben, durch die rechte Sprache, die den Geist erhellt und ins Licht führt!
Eph. 4, 25: Darum leget die Lüge ab und „redet die Wahrheit ein jeder mit seinem Nächsten“ (Sach. 8, 16); wir sind ja untereinander (oder: füreinander) Glieder (desselben Leibes).“
Eph. 5, 8. 9: denn früher seid ihr zwar Finsternis gewesen, jetzt aber seid ihr Licht im Herrn: führt euren Wandel als Kinder des Lichts, - die Frucht des Lichts erweist sich nämlich in lauter Gütigkeit, Gerechtigkeit und Wahrheit“
Eine gottgerechte Sprache wird immer nach der Wahrheit streben, nach Liebe, nach Schönheit, nach lichter Erkenntnis, ... und die Nähe Gottes aufsuchen, durch das Gebet! Diese Sprache wird Zuspruch spenden, ermutigen, erbauen, ... und immer versuchen, das Herz der Menschen zu berühren!
Dann möchte ich die Pünktchen (…) konkretisieren.

2. Kor. 6, 8 ff: Denn wenn ich euch auch durch meinen (vorigen) Brief betrübt habe, so tut mir das doch nicht leid. … Denn die Betrübnis, wie Gott sie haben will, wirkt eine Reue zum Heil, die …
Gal. 2, 14 ff: Als ich jedoch sah, dass sie nicht den rechten Weg in Übereinstimmung mit der Wahrheit der Heilsbotschaft wandelten, sagte ich zu Kephas offen im Beisein aller …

Lutz

Gast

christliches Denken

Beitragvon Gast » 07.02.2012 15:08

Dieser Beitrag wurde komplett um 19.24Uhr gelöscht, wegen Beleidigung von einem Nutzer und das Verbreiten von esoterischen und anderen Irrlehren. Dieses Forum bietet keine Plattform, um solche Ansichten zu verbreiten. siehe dazu: die Hausordnung:
Sinn und Zweck dieses Forums ist es, eine Austausch- und Informationsplattform zu bieten für Jünger Jesu - also für alle Christen, die durch den Glauben an Jesus Christus "von neuem geboren" sind (Joh 3,3) und sich als "bibeltreu" verstehen. Sie glauben also an die Inspiration der Bibel als Wort Gottes und an ihre Autorität und Irrtumslosigkeit.
Auch andere können sich hier gern mit Beiträgen beteiligen.
Christliche Sanftmut und wahrhaftige Sachlichkeit werden aber von allen Teilnehmern erwartet.

Wenn ein Teilnehmer offenbar nur stören oder verwirren will oder intensiv Werbung für seine Sonderlehren macht (siehe unten) oder durch sein Geltungsbedürfnis dominiert (was durch Akzeptieren der Reg.-Bedingungen ausgeschlossen sein sollte), behalten wir uns vor, Beiträge zu kürzen oder zu löschen und ggf. den Teilnehmer nach einer Verwarnung zu sperren. Unerwünscht sind auch Beitragsfluten von Leuten, die in keiner biblischen Ortsgemeinde eingebunden sind. Für einzelne Beiträge ist dies keine Voraussetzung - aber es wird sicher klar sein, gegen welche Art von Gebahren sich diese Regel richtet.


Die Grundüberzeugung des Forum-Betreibers ist: Allein Jesus Christus, allein die Schrift, allein aus Gnade, allein durch Glauben, allein zur Ehre Gottes. Wir warnen vor den heute besonders aktuellen Gefahren der Ökumene, des katholischen oder pfingstlerisch-charismatischen Mystizismus, des neo-evangelikalen Pragmatismus und der humanistischen Psychlogie. Wir bekennen uns u.a. zur Dreieinigkeit Gottes, zur Unfehlbarkeit und Irrtumslosigkeit der Bibel und zur ewigen Verdammnis der Verlorenen. Nicht jeder Forum-Teilnehmer muss diese Überzeugung teilen, aber wir bitten zu akzeptieren, dass dies die Grundausrichtung des Forums ist und dass dieses Forum nicht als Werbeplattform für von uns abgelehnte Richtungen und andere Sonderlehren genutzt werden darf.

Beiträge und Berichte, die zur Begründung von Lehrpositionen allein auf subjektien Erfahrung basieren und daher nicht anhand der Schrift geprüft werden können, haben in diesem Forum keinen Platz.
Quelle hier
Joschie Mod.

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Beitragvon Joschie » 10.02.2012 21:49

Joseph hat geschrieben:am 03.02.2012
Erstens, wie du weißt, das existenzielle Problem, das uns alle steht gegenüber, ist der Tod. Dieser Fluch ist das Ergebnis der Sünde (1.Korinther 15,56), die die Abweichung von dem Willen Gottes ist, und damit Sünde ist Ungehorsam. Dieser Ungehorsam führt zur Trennung von Gott (Römer 5,19), der das Licht ist. Dieser Ungehorsam führt daher zu einer Finsternis, die der Tod ist. In anderen Worten, liegt unsere Welt in der Macht der Finsternis (Epheser 6,12 mit 1.Johannes 5,19). Alle Menschen sind Sünder, und daher gibt es keine, die vor Gott gerecht ist (Römer 3,10).
und
Wir rechnen damit, diese Wahrheiten als Realitäten durch die folgerichtige Erneuerung unserer Sinne durch Gottes Wort—damit wandeln wir durch Glauben. Wenn wir diese Leistung erleben, wollen wir diese Macht an anderen mitzuteilen, was die Verkündigung des Evangeliums ist.
Joseph, das Problem der Sünde anpacken, ist für die Entwicklung eines biblischen Denkens mit Sicherheit sehr wichtig.Die Frage, die ich mir in der Vergangenheit öfter gestellt habe ist, woher wissen wir genau, was Sünde ist?Die meisten Geschwister würden auf diese Frage sofort antworten, die Bibel.Wie würden wir unser persönliches Bibelverständnis anderen Geschwistern genau beschreiben oder anders ausgedrückt,erkennen wir die Autorität und Hinlänglichkeit der Schrift an?
Gruß und Segen von Joschie
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Beitragvon Joseph28 » 11.02.2012 08:31

Joschie...

Was aber nicht aus dem Glauben geht, ist Sünde (Römer 14,23 und Jakobus 4,17). Vielleicht klingt das auch tautologisch, aber lass mich zu erklären.

„Abraham aber glaubte Gott, und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet.“

Was bedeutet das?

A. Zuerst verließ Abraham Ur der Chaldäer, um ein Land zu bekommen, das Gott ihm versprochen hat. Das heißt, hatte Abraham auf das Wort Gottes durch Glauben geantwortet (1. Mose 12,1-4 und Hebräer 11,8).

B. Abraham hat Gott geglaubt, dass Gott ihm viele Nachkommen geben würde. Das heißt, hatte Abraham auf das Wort Gottes durch Glauben geantwortet. Im Alten Testament ist dieser Vorfall der EINZIGE Vorkommen, dass Gott Abrahams Glauben ihm als Gerechtigkeit angerechnet hat (1. Mose 15,6 und Römer 4,3).

C. Abraham empfing das Zeichen der Beschneidung. Das heißt, hatte Abraham auf das Wort Gottes durch Glauben geantwortet (Römer 4,9-11).

D. Abraham kopulierte mit Sarah. Abraham kopulierte mit Sarah, obwohl er wusste, dass sein Körper und Sarahs Körper unfähig waren, sexuelle Fortpflanzung zu sein. Das heißt, hatte Abraham auf das Wort Gottes durch Glauben geantwortet (Römer 4,18-22 und Hebräer 11,11-12).

E. Schließlich bot Abraham zu Gott Isaak als ein Opfer. Das heißt, hatte Abraham auf das Wort Gottes durch Glauben geantwortet (Jakobus 2,21-23).

Alle fünf Episoden (A + B + C + D + E) waren das Ergebnis durch Abrahams „Weltanschauung“. Das heißt, richtete Abraham nachdem was er glaubte, das das Wort Gottes war. Bitte beachte, dass man im Alten Testament liest, Gott seine Gerechtigkeit zu Abraham angerechnet hat NUR als Folge des Vorfalls B. JEDOCH im Neuen Testament liest man, dass Gott auch Gerechtigkeit zu Abraham angerechnet hat als Folge des Vorfalls C (Römer 4,9-11) and D (Römer 4,18-22)! (Bitte beachte, dass im Fall der Beschneidung, Abraham „das Zeichen“ der Beschneidung „emfing“. Das heißt, hat die Beschneidung ihn nicht gerechtfertigt, sondern „der Empfang des Zeichens durch Glauben“ laut Paulus.) Der Apostel Jakobus auch zeigt an, dass Gott Abrahams Glauben als Gerechtigkeit zu ihm angerechnet hat als Folge des Vorfalls E! (Jakobus 2,21-23)

Mit anderen Worten, als man in Römer 1,17, Galater 3,11, und Hebräer 10,38 liest, dass der Gerechte „aus Glauben zum Glauben“ leben wird, versteht man, dass der gerechtfertigt aus Glauben Gläubiger ein Leben zum Glauben leben wird, weil seine „Weltanschauung“ auf den Verheißungen Gottes basiert ist.

Lass mich ein weiteres Beispiel dir zu geben.

Wie bereits oben erwähnt ist, in 1.Mose 15,6 liest man, dass Gott zu Abraham als Gerechtigkeit angerechnet hat, weil Abraham Gottes Verheißungen um vieler Nachkommen geglaubt hatte.
1. Mose 15, 6; Schlachter 2000 hat geschrieben:Und [Abram] glaubte dem Herrn, und das rechnete Er ihm als Gerechtigkeit an.
Die einzige Stelle im Alten Testament, wo die GLEICHEN Worte erwähnt wurden, ist Psalm 106,30-31.
Psalmen 106, 30-31; Schlachter 2000 hat geschrieben: Aber Pinehas trat auf und übte Gericht,
so daß die Plage aufgehalten wurde. Das wurde ihm zur Gerechtigkeit angerechnet
auf alle Geschlechter, in Ewigkeit.
Pineas hat einen Juden und eine midianische Frau getötet, die die Stiftshütte des Herrn entweiht hatten (4.Mose 25,6-9). Dieser unglückliche Jude vermischte seinen versprochenen zu Abraham Samen mit der heidnischen Frau innerhalb des alttestamentlichen theokratischen Reiches. Mit anderen Worten, richtete Pinehas nach seinem Glauben, weil seine „Weltanschauung“ wie Abrahams auf den Verheißungen Gottes basiert war.

Oder um es anders auszudrücken, wenn wir glauben das Wort Gottes, leben wir und wandeln wir durch Glauben. („Der Gerechte wird aus/durch seinen Glauben leben“ laut Habakuk 2,4, Römer 1,17, und Galater 3,11). Daher, was aber nicht aus dem Glauben geht... ist Sünde (Römer 14,23 und Jakobus 4,17).

Liebe Grüße,
Joseph

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Joseph28
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Beitragvon Joseph28 » 14.02.2012 06:34

Liebe Geschwister...

Ich hoffe, dass die Abbildung (unten) hilft, um den Begriff von meinem früheren Beitrag (oben) besser zu ausdrücken.

Liebe Grüße,
Joseph

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