Tod von Gesetzlosen

Lehrfragen in Theorie und Praxis - also alles von Bibelverständnis über Heilslehre und Gemeindelehre bis Zukunftslehre

Moderatoren: Der Pilgrim, Peter01, Anton

Benutzeravatar
Joseph28
Beiträge: 124
Registriert: 11.11.2011 23:05
Wohnort: San Antonio, Texas, USA

Beitragvon Joseph28 » 08.04.2012 04:00

Jose hat geschrieben:Ich stelle Gottes Souveränität nicht in Frage, aber ich möchte Seine Langmut, Sein Missfallen an Gottlosigkeit und Seine "Traurigkeit" über den Tod des Sünders einfach so stehen lassen, wie es geschrieben steht. Im Grunde ist es genau das, was auch uns erfüllen und bewegen sollte.
Lieber José...

Wenn Gott sein Wort an Menschen offenbart, ist das letztendliche Ergebnis wie folgt: entweder das Herz wird verhärtet (oder verstockt), oder wird diese Hartherzigkeit entfernt durch eine unsichtbare Beschneidung, die durch den Glauben an Gottes Wort kommt. Zum Beispiel, hatten die Israeliten in der Wüste verhärtete (verstockte) Herzen, und wegen dieser Hartherzigkeit, waren sie nicht in der Lage, die Verheißungen Gottes durch Glauben zu entgegennehmen. Da Beschneidung ist nie umkehrbar, wurden diese Israeliten nie beschnitten von Herzen, als sie damals aus Ägypten mit Moses entkamen (Hebräer 3, 19 und Hebräer 4, 7-8).

Mit anderen Worten, war das Blut des Opferlammes geopfert, um sie aus ihrer Knechtschaft in Ägypten zu lösen, aber sie sind nie über den Jordan in das verheißene Gelobte Land durch Glauben eingegangen. (Dieser Glaube entfernt, oder beschneidet, die Hartherzigkeit des Herzens.) Der Apostel Paulus sagt sogar, dass diese Israeliten an den Sakramenten der „Taufe“ und des „Heiligen Abendmahls“ teilnehmen, und deshalb erschienen sie wie sogenannte gewöhnlichen Gläubigen zu sein (1. Korinther 10, 1-4), aber ihre Herzen waren verhärtet (oder verstockt), damit sie nie in das verheißene Gelobte Land eingegangen. Sie wurden beschnitten „auf der Außenseite“ des Körpers, aber waren sie nie beschnitten „auf der Innenseite“ des Körpers. Es ist SEHR bemerkenswert, dass ihre Kinder, die schließlich in das verheißene Gelobte Land betreten hatten, hatten keine Beschneidung „auf der Außenseite“, sondern eine Beschneidung „auf der Innenseite“! (Josua 5, 4-6)

(Um deine Fragen zu antworten, beobachtete das vorsintflutliche Geschlecht den Bau Noahs Arche, die die Verkündigung des auf der Welt bevorstehenden Gerichtsurteils Gottes war. Oder anders gesagt, ihre Hartherzigkeit machte sie gleichgültig gegen Gottes Erklärung des bevorstehenden Gerichtsurteils. Sie hatten keine Absicht, um Gott zu suchen, sondern die sexuellen Genüsse ihrer Herzen zu vollziehen. Diese Hartherzigkeit an Gott ist nicht die Schuld Gottes, ungeachtet dessen, dass diese Hartherzigkeit durch den Ausdruck oder Offenbarung [des Wortes] Gottes immer kommt.)

Im Neuen Testament ist „die Arche“ jetzt Jesus Christus. (Wenn man also nicht in ihm bleibt, kann man nicht gerettet werden durch Wasser, das sein ewiges Leben ist.) Noch mals ist die Hartherzigkeit hiermit nicht die Haftplicht Gottes, sondern die Haftplicht des Menschen. Gott offenbart sich an alle Menschen durch allgemeine Offenbarung, und er ruft einige durch die besondere Offenbarung seines Wortes an, aber nur wenige sind auserwählt als Söhne Abrahams durch Glauben, deren Herzen von ihm beschnitten sind.

Liebe Grüße,
Joseph


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast