Guter Tiefschlaf?

Lehrfragen in Theorie und Praxis - also alles von Bibelverständnis über Heilslehre und Gemeindelehre bis Zukunftslehre

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Manfred01
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Beitragvon Manfred01 » 30.03.2012 19:51

Ich würde gerne deine Meinung zu diesen Bibelversen wissen, ob du dein Argument: einmal errettet, immer errettet aufrecht erhalten kannst.
Oder habe ich was nicht verstanden?

Wenn man 1.Joh.3, 15 im Zusammenhang liest besteht eben doch die Möglichkeit das ewige Leben wieder zu verlieren:
Wer seinen Bruder hasst ist ein Menschenmörder und ein solcher hat kein ewiges Leben bleibend in sich

1.Tim. 4/1 Der Geist aber sagt ausdrücklich, daß in späteren Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, indem sie auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen achten

Wenn jemand vom Glauben abfällt, muss er vorher geglaubt haben (und zwar echt).

Bibelfundi
1.Kor.14. 26: Lasset alles geschehen zur Auferbauung.

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Beitragvon lutz » 30.03.2012 19:58

Bibelfundi hat geschrieben:Ich würde gerne deine Meinung zu diesen Bibelversen wissen, ob du dein Argument: einmal errettet, immer errettet aufrecht erhalten kannst.
Oder habe ich was nicht verstanden?...


Sprichst du mich an? Dann werde ich versuchen, es dir auseinanderzusetzen ...

Darf ich davon ausgehen, dass du dein Pseudonym gern weiter behalten möchtest? (obwohl dein wirklicher Name kein Geheimnis mehr ist.)
In dem Fall - soll mir Recht sein.

Lutz

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Beitragvon Manfred01 » 30.03.2012 19:59

Aber bitte nicht mit Links zu Kommentaren, sondern einfach das betrachten wie es steht.

Danke.
Manfred
1.Kor.14. 26: Lasset alles geschehen zur Auferbauung.

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Beitragvon lutz » 30.03.2012 20:01

Gern, Manfred - nur werde ich dazu heute nicht mehr kommen.

Lutz

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 30.03.2012 21:27

Bibelfundi hat geschrieben:Aber bitte nicht mit Links zu Kommentaren, sondern einfach das betrachten wie es steht.

Was verstehst du genau unter "einfach das betrachten wie es steht"?
Entscheidest du jetzt hier im Forum, ob andere Nutzer Kommentare in ihren Beiträgen benutzen dürfen oder nicht ??!
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Beitragvon lutz » 30.03.2012 21:43

Joschie hat geschrieben:
Bibelfundi hat geschrieben:Aber bitte nicht mit Links zu Kommentaren, sondern einfach das betrachten wie es steht.

Was verstehst du genau unter "einfach das betrachten wie es steht"?
Entscheidest du jetzt hier im Forum, ob andere Nutzer Kommentare in ihren Beiträgen benutzen dürfen oder nicht ??!
Joschie


Also aus der Warte habe ich es gar nicht betrachtet ...
Von meiner Seite auf alle Fälle ein "no go", wenn andere User die Quellenbestimmungen außerhalb des vorgegebenen Rahmens vornehmen möchten ...

Gruß Lutz

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Beitragvon Manfred01 » 31.03.2012 18:22

Nein, es ging mir nicht darum etwas zu entscheiden, sondern darum, dass ich keine langen Kommentare lese, sondern Bibelstellen mir selbst erarbeite.
Es steht dir natürlich frei zu machen wie du willst.
Manfred
1.Kor.14. 26: Lasset alles geschehen zur Auferbauung.

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Ist das ewige Leben verlierbar?

Beitragvon lutz » 31.03.2012 21:58

Hallo Manfred,
das Thema als solches (nicht eigentliches Thema hier) ist in der Regel eine „Endlosschleife“. Also ich gehe davon aus, dass dies dir nicht unbekannt ist.

Eigentlich haben deine Stellen mit Forderungen, Ermahnungen, Drohungen … nichts zu tun. Du hast einfach Beschreibungen und Erklärungen dazu.
Dein „einmal errettet, immer errettet“ insgesamt würde die Frage nach dem: „Wie?“ (oder: „Wie sieht der Weg der „Errettung“ denn nun konkret hier im „Diesseits“ aus?“) betreffen. Auf alle Fälle ist es keine: „Dann kann ich im Bett bleiben und muss nichts mehr tun, kann leben wie ich will und …“ – Mentalität.

1. Joh. 3, 15 (Menge): Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Menschenmörder, und ihr wisst, dass kein Menschenmörder ewiges Leben als bleibenden Besitz in sich trägt.“

Was steht da?
Eine Feststellung sehe ich. Hass den Brüdern gegenüber gehört nicht zu den Charakteristika derer, die ewiges Leben bleibend haben.
Frage: Welche Qualität hat dieser Hass?
Wir haben 1. Joh. 1, 8 – 10. Wie passt nun 1. Joh. 1, 8 – 10 zu 1. Joh. 3, 15?
Gilt die Zusage von 1. Joh. 1, 9 kann es gar keine Bedenken geben, dass Errettung auch weiterhin besteht. „Bruderhass“ müsste sonst zu den „nie zu vergebenden Sünden“ gehören und automatisch vom Heil ausschließen …
Also welche Art von „Hass“ kann nur gemeint sein?
Meiner Ansicht nach, kann es nur ein „Hass“ sein, der bewusst (ich weiß, es ist sind „Kinder Gottes“) und ohne „Leidensdruck“ ausgelebt wird.
Das ist kein Merkmal derer, die „ewiges Leben haben“.

Wenn es heißt: „ewiges Leben als bleibenden Besitz“ bedeutet dies, dass es auch „ewiges Leben als nicht bleibenden Besitz“ geben kann? Hier würde ich auf Grund anderer Stellen sagen: unmöglich!

1. Tim. 4, 1 (Menge): Der Geist aber kündigt ausdrücklich an, dass in späteren Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, weil sie sich irreführenden Geistern und Lehren, die von Dämonen herrühren, zuwenden,

Auch hier eine Feststellung, eine Beschreibung mit Begründung.
Frage (in Anlehnung an deine Äußerung): Wer vom Glauben abfällt, muss doch vorher ganz echt geglaubt haben?
Mir stellt sich zuerst folgende Frage: Was für ein Glaube? Die Berechtigung so zu fragen entnehme ich dem Jakobusbrief, weil hier unmissverständlich von zwei „Arten“ des Glaubens die Rede ist. Die eine Art ist nicht weniger „echt“ als die andere.

Was meint „Glauben“ hier? wäre die erste Frage, der zuerst in diesem Brief nachzugehen sein wird.

Fakt ist, dass solche Aussagen doch niemals im Widerspruch stehen zu anderen …
Und vielleicht sollte man sich hier wirklich überlegen, welche Bibelstellen der Ausgangspunkt für Überlegungen sein können und welche daran „abzugleichen“ wären. Hier sehe ich eher das Problem. Woran ich „abgleichen“ würde, habe ich (denke ich) deutlich gemacht im Beitrag an Jose. In der Regel fange ich eben nicht beim Menschen an zu überlegen, sondern bei Gottes Zusagen …
Das Ganze ließe sich auch anhand der Rechtfertigungslehre „aufziehen“ und entsprechend wären Schlussfolgerungen möglich …

Lutz

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Joseph28
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Re: Herausgebrochen durch den Unglauben

Beitragvon Joseph28 » 04.04.2012 01:19

Jose hat geschrieben:Hast du schon über die folgende Bibelstelle nachgedacht: "Wenn aber einige der Zweige herausgebrochen worden sind und du, der du ein wilder Ölbaum warst, unter sie eingepfropft und der Wurzel und der Fettigkeit des Ölbaumes mit teilhaftig geworden bist, so rühme dich nicht gegen die Zweige! Wenn du dich aber gegen sie rühmst - du trägst nicht die Wurzel, sondern die Wurzel dich. Du wirst nun sagen: Die Zweige sind herausgebrochen worden, damit ich eingepfropft würde. Richtig; sie sind herausgebrochen worden durch den Unglauben; du aber stehst durch den Glauben. Sei nicht hochmütig, sondern fürchte dich! Denn wenn Gott die natürlichen Zweige nicht geschont hat, wird er auch dich nicht schonen" Röm 11,17-21.

Bedeuten diese Worte nicht, dass Gott auch Gläubige wieder "herausbrechen" kann, wenn sie sich des Heils in Jesus als nicht mehr würdig erweisen?

Gottes Segen,
José

Hallo, José...

Diese Verse, die du führst aus Paulus’s Römerbrief an, betreffen die Beteiligung der Heiden in das Neue Bund durch Jesum Christum. Zum Beispiel bitte finde mein persönliches Schaubild des Aufpfropfens der Heiden in das Neue Bund hier.

Als Paulus die körperschaftliche Entfernung von Heiden aus dem Neuen Bund erwähnt, bezieht er zur Endzeit, wann Christus auf die Erde für seine Angehörigen zurückkehren wird. Zu dieser Zeit wird die Möglichkeit für Heiden am Neuen Bund zu beteiligen zu einem Ende gekommen sein. (Wie du weißt, wird die Endzeit kennzeichnet werden sowohl durch den gänzlichen weltweiten Abfall der Christenheit als auch das Kommen des Antichristen, der die ungläubige Welt in sein eigene „neues Bund“ durch das Zeichen seines Namens „taufen“ wird.) Ob es ist bei dem zionischen Eden der Ewigkeit, oder dem Jahrtausend (Millennium), nachdem Christus den Antichrist und sein Reich besiegt hat, wird das Hochzeitsmahl (der Ehe) des Lammes gefeiert werden, wann alle rechtschaffenen Gläubigen im Alten Testament mit neutestamentlichen Gläubigen als ein Leib Christi damit vollzogen sein werden.

Liebe Grüße,
Joseph


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