»Als Christ brauche ich (k)eine Gemeinde«

Lehrfragen in Theorie und Praxis - also alles von Bibelverständnis über Heilslehre und Gemeindelehre bis Zukunftslehre

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joasch
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Beitragvon joasch » 08.10.2013 21:22

Lieber Schultheiss,

eine Schwester machte mich darauf aufmerksam, daß jemand im Bifo behauptet habe, die BEGOWL sei gesetzlich. Da muß ich mich doch wirklich wundern, denn ich bin von Anfang an mit dabei gewesen. Aber vermutlich ist mir die Gesetzlichkeit unter uns noch nicht aufgefallen, da der Mensch ja zur Betriebsblindheit neigt. :wink: Gewisse andere Kreise hingegen werfen uns vor, liberal und gesetzlos zu sein, da wir keinen Kopftuch- und Rockzwang für die Schwestern haben...

Aber mal ernsthaft. Ist es nicht ziemlich vorschnell, sich aus der Lektüre eines einzigen Traktates und dem Hören einer einzigen Predigt ein abschließendes Urteil zu bilden? Ich behaupte nicht, daß in dieser Gemeinde quasi schon der Himmel auf Erden verwirklicht wäre. Wer Fehler sucht, wird sie auch finden. Aber was Du hier geschrieben hast, klingt eher so, als ob Du um jeden Preis in Haar in der Suppe finden willst. Oder irre ich mich da?

Es grüßt Dich
Joachim
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Servant
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Beitragvon Servant » 18.10.2013 15:50

Aus der Pdf der BEGOWL
Wenn das Evangelium als solches – das Heilswerk in Christus – nicht mehr ausreicht oder nicht mehr als ausreichend gesehen wird, um Kraft, Motivation und Freude im christlichen Leben zu haben, dann sollten Sie aufmerken. Denn wo man meint, mit tollen Programmen, menschlicher Machbarkeit und Eventmethodik dem Wort Gottes „unter die Arme greifen“ zu müssen, hat man den Boden der Heiligen Schrift längst verlassen. Dies erkennt man schon allein daran, wenn in Predigten nicht die Hauptaussage des Bibeltextes ausreicht, sondern dieser so uminterpretiert wird, dass er irgendwelche konkreten humanistisch-psychologischen Alltagshilfen hergibt. Aber es bleibt bestehen, dass es nur einen Trost und nur eine Alltagshilfe für alle Belange des Lebens gibt: Christus und sein Heil.

Wer darüber hinausgeht, ist ein Schwärmer und Blender, der nicht nur eine falsche Theologie vermittelt, sondern viele geistliche Probleme und falsche Hoffnungen fördert.
Ja, sehe ich auch so - es geht um das was letztlich trägt, um das was allezeit bestand hat - etwas das einem eine berrechtigte Hoffnung vermittelt und keine Fatamorgan. Moderne Zeigeistpropheten verkaufen dem Menschen nur Attrappen, Protesen und Träume/Trugbilder.

Klar ist aufjedenfall - das Wort Gottes bietet eine menge Lebenshilfen - wir können sehr viel aus dem Handeln Gottes Lernen. Wie handelte Gott an Israel? Warum muße Gott sie so oft richten? Viele andere Begegbenheiten stehen im Wort Gottes von denen wir lenen dürfen und sollen. Es gibt also auch lebenshilfen, die auf dem Wort Gottes stehen. Wir schöpfen unseren Rat aus dem Wort Gottes und unsere Hilfe kommt von Gott der Himmel und Erde gemacht hat. :)
1. Korinther 15,50 - wie kommt man dort hinein? Johannes Ev. 3,1-18; Joh. 12, 44f; 1.Thes. 1, 9.10

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Yvonne
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Beitragvon Yvonne » 08.04.2014 21:16

Da möchte ich mich sehr gerne anschließen. Und ich selbst kann in dem Auszug nichts entdecken, was "nicht in Ordnung" oder "zu streng" wäre.

Spurgeon hat genauso darüber gedacht und es auch deutlich gesagt. Offensichtlich gab es schon vor über 100 Jahren Leute, die meinten, man müsse quasi "auf dem Tisch tanzen", damit Menschen zur Umkehr und Buße gelangen. Ich befürchte, genau das Gegenteil geschieht, wenn das "Drum-herum" mehr Raum bekommt, als das klare Wort Gottes.

Röm 10,17 Demnach kommt der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch Gottes Wort.
.. weil ich davon überzeugt bin, daß der, welcher in euch ein gutes Werk angefangen hat, es auch vollenden wird bis auf den Tag Jesu Christi.
Phil. 1,6

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 29.06.2014 17:58

Chris hat geschrieben:Eine biblische Gemeinde ist, wo zwei oder drei Christen versammelt sind, um die Bibel zu lesen und zu beten! (Matthäus 18, 20).
Leider wollen die beiden großen Kirchen das Christentum monopolisieren. Sie wollen bestimmen, was eine "Gemeinde" ist. Kleinere Gruppen sollen zumindest in die Ökumene eingebunden werden, damit man sie kontrollieren kann.
Lasst euch nicht mehr einlullen!
@Christ Du hast bestimmt Beweise für deine Aussage " Leider wollen die beiden beiden großen Kirchen das Christentum monopolisieren. Sie wollen bestimmen, was eine "Gemeinde" ist." und für "Kleinere Gruppen sollen zumindest in die Ökumene eingebunden werden, damit man sie kontrollieren kann." :!: Was verstehst Du unter "Ökumene" :?:
Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

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Beitragvon ConfessorReformatus » 02.07.2014 21:14

Um als Freikirche anerkannt zu werden, muss ökumenische Bindungen eingehen und darf sich nicht allzu weit von Lehre und Praxis der großen Kirchen entfernen.
Belege? wie definierst du "Freikirche" und "anerkennen"? Um als Religionsgemeinschaft den Status einer KdÖR zu erhalten, muss man die Kriterien -zumindest in Deutschland - nicht erfüllen.

Selbst wenn dies wahr wäre, dann dürfte man im Umkehrschluss nicht folgern, dass man je weiter man sich von der jetzigen und historischen Praxis der "Großkirchen" entfernt, umso näher bei der Wahrheit ist.
So wurden z. B. die Baptisten früher verächtlich als "Wiedertäufer" und "Sekte" bezeichnet.
Bitte nicht die Baptisten mit den Täufern (Anabaptisten) verwechseln. Obwohl beide in Theologie sehr ähnlich sind, sind die Täufer zur Reformationszeit im HRR entstanden, und wurden tatsächlich als "Wiedertäufer" und "Schwärmer" bezeichnet, waren aber kein homogener Block. Die grausame Verfolgung dieser ist in der Tat eine Schande und zu verurteilen. Einige Täufer hatten indes tatsächlich heterodoxe Vorstellungen, die man heute als "charismatisch" bezeichnen würde nicht nur die Münsteraner.
Die Baptisten entstanden später in England und den Niederlanden, sie waren von Anfang an mehr vom Calvinismus beeinflusst.
Der wahre Leib Christi kann nicht an einer irdischen Organisation festgemacht werden. Er wird von Christus, dem Haupt, unsichtbar geleitet.
Nun, die Reformatoren unterschieden zwischen sichtbarer und unsichtbarer Kirche. Wer der unsichtbaren Kirche angehört , gehört auch einer sichtbaren Gemeinde an, wer der Kirche angehört jedoch nicht notwendigerweise der wahren Kirche. Die Notwendigkeit der Zugehörigkeit zu einer sichtbaren Gemeinde, die die sichtbaren Zeichen Taufe und Abendmahl verwaltet, kann man als reformatorischer Sicht sicherlich nicht bestreiten. Alles andere wäre Spiritualismus/Schwärmerei.

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Yvonne
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Beitragvon Yvonne » 22.08.2014 20:26

Ja, es ist gut, dass wir die Bibel haben. Das Wort "Klerus" oder eine "Verwaltung", wie es "der Klerus" in Kirchen oft hält, findet sich aber in der Bibel nicht. Und doch hat uns Paulus sehr detailliert aufgezeigt, WIE sich eine Gemeinde organisieren sollte.

Und JEDER Christ ist aufgefordert, die Schrift zu prüfen, ob es so stimmt, wie es Menschen sagen - und auch sich selbst, ob er/sie wirklich im Willen Gottes steht.

Ich persönlich denke, dass "Kirche" heute leider zu oft an dem Willen Gottes vorbei lebt.

LG,
.. weil ich davon überzeugt bin, daß der, welcher in euch ein gutes Werk angefangen hat, es auch vollenden wird bis auf den Tag Jesu Christi.
Phil. 1,6

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Beitragvon ConfessorReformatus » 28.08.2014 16:15

Nun, "Klerus" wird meist für bestimmte "geweihte" Geistliche wie in der RKK gebraucht, und kommt tatsächlich in der Schrift nicht vor.

Im Altes Testament hatten die Priester kraft Handauflegung ein "Amtscharisma", - auch wenn es die verdorbensten Sünder waren - trotz dem Faktum, dass es eine Heilige Schrift gab. Selbst im Neuen Testament weissagte noch Kaiphas kraft seines Amtes , die Bedeutung JEsu.
Kaiphas aber war es, der den Juden geraten hatte, es wäre gut, "ein" Mensch stürbe für das ganze Volk. Joh 18,14
Gewisse Ausleger gehen auch davon aus, dass es beim ntl. Gemeindediensten Amtscharismen gab.

Wied dem auch sein, ich weiß nicht, wie ihr Gemeinde gegen Schrift ausspielen wollt, es ist doch ganz klar, dass man sich als Christ einer Gemeinde anschließen soll, und dass es Amtsträger mit besonderer Verantwortung gibt. Wer das ignoriert , ignoriert auch die etlichen Schriftpassagen dazu. Die Gemeinde ist ein Gnadenmittel, weil der einzelne Gläubige ein Korrektiv bedarf. Bei Calvin war die Gemeindezucht eines der drei Wesensmerkmale der Gemeinde.
Aber wenn der Klerus sich überhebt und andere Christen dauerhaft gängeln will (was fast überall der Fall ist), dann ist ein nichtorganisiertes Christsein vielleicht sogar besser!
Wie kommst du darauf dass der Kelrus (ich nehme an du meinst die Ältesten, Pastoren), die Gläubigen dauerhaft "gängeln" will. Was verstehst du unter "gängeln"? Ermahnen, Zurechtweisen, so wie es die Schrift gebietet?

Das ganze ist doch ein Phänomen der Postmoderne, man will sich nichts mehr sagen lassen, und gründet die 30.001 Denomination, bastelt sich seine Lehren selbst zusammen, wobei sich jeder mehr oder minder auf die Bibel beruft.

biggi
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Re: »Als Christ brauche ich (k)eine Gemeinde«

Beitragvon biggi » 03.12.2014 18:34

Joschie hat geschrieben:»Als Christ brauche ich (k)eine Gemeinde«
Hallo, Joschie,

es ist heute schwierig, eine Gemeinde zu finden, die die Bibel ernst nimmt, wenn man sie unter die Lupe nimmt. Einerseits finde ich es nicht gesund, alleine zu sein und man hat auch niemanden, der einen korrigiert und wird leicht zu einem Schreibtischchristen. Aber ich habe auch schwierige Erfahrungen gemacht. Eine Gemeinde ging in die falsche Richtung und die zweite in die entgegengesetzte Richtung. Man kann von beiden Seiten vom Pferd falllen! Jetzt habe ich eine Gemeinde gefunden, wo ich denke, dass mich Gott da hineingesetzt hat. Aber eine Gemeinde besteht aus Menschen, und die sind nun einmal fehlerhaft. Und ich glaube nicht mehr, dass es eine Gemeinde gibt, die immer hundertprozentig recht hat. Aber man muss den schmalen Weg gehen, wie das MT-Evangelium beschreibt, und das hört auch nicht innerhalb der Gemeinde auf.
In den letzten Jahren haben etliche Publikationen die Bedeutung einer Gemeindeanbindung relativiert (vgl. z.B. Wayne Jacobsen o. Dave Coleman). Die Botschaft lautet ungefähr so: Auf authentische Beziehungen kommt es an, die Gemeinde als Körperschaft spielt letztlich nur eine sehr untergeordnete Rolle. Manchmal steht die Gemeinde einem erfüllten Christenleben sogar im Weg. Nun weiß ich, dass einige Christen wirklich schmerzhafte Gemeindeerfahrungen gemacht haben und es nicht immer einfach ist, eine »gesunde Gemeinde« zu finden. Aber ist es wirklich eine Lösung, ohne Gemeinde zu leben? Ist es nicht eher Flucht oder Ausdruck einer postmodernen Ich-Orientierung?(1) Ich beobachte schon seit einiger Zeit das die Anzahl der Blogs zunimmt in den es eine gemeinsame Aussage als Klammer gibt wie brauchen keine örtliche Gemeinde oder Gemeindeanbindung. Was bei einigen dieser Blogs auffällt ist das es sich um einzelne Personen oder kleine Gruppen handelt. Diese haben oft kein genaues Glaubensbekenntnis oder eine präzise Glaubensdarstellung auf ihren Seiten. Was bedeute für euch der Begriff »eine gesunde Gemeinde« und was ist eine Heimatgemeinde? Wie sollte denn die Gemeinde Christi nach dem Vorgaben des N.T. in der heutigen Zeit aussehen? Dieses sind für mich persönlich Fragen, über die ich immer mal wieder neu nachdenke, besonders in der letzten Zeit.

zu.1 Quelle
Gruß Joschie
Biggi

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Beitragvon asderrix » 06.12.2014 18:35

joasch hat geschrieben: Aber vermutlich ist mir die Gesetzlichkeit unter uns noch nicht aufgefallen, da der Mensch ja zur Betriebsblindheit neigt.
Hallo Joasch, bin die Tage auf diesen Beitrag gestossen und ich habe mir jetzt die letzten Tage einige Eurer Predigten im Netz angehört, Man könnte schon eine gewisse Gesetzlichkeit vermuten.
Beim Hören, hatte ich den Eindruck, dass Ihr sehr intensiv Lehre betont und verkündigt und der Praxisbezug, den uns ja Christus und die Apostel sehr gut vorgemacht haben, viel zu kurz kommt.
Einfach als Feedback, da ich weiß wie schnell man wirklich Betriebsblind wird. $:)

Jörg
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Beitragvon Jörg » 07.12.2014 20:17

asderrix hat geschrieben: Man könnte schon eine gewisse Gesetzlichkeit vermuten.
Beim Hören, hatte ich den Eindruck, dass Ihr sehr intensiv Lehre betont und verkündigt und der Praxisbezug, den uns ja Christus und die Apostel sehr gut vorgemacht haben, viel zu kurz kommt.
Die Schlussfolgerung "Lehre betonen" = Gesetzlichkeit ist unlogisch, da ja man gerade durch gesunde Lehre Gesetzlichkeit verhindert!

Umgekehrt verbirgt sich oft hinter einem sogenannten "Praxisbezug" eine versteckte Gesetzlichkeit, weil es nicht mehr in erster Linie darum geht, was Jesus Christus vor 2000 Jahren vollbracht hat, sondern fast nur noch darum, was wir tun sollen. Letzlich eine gnadenlose Verkündigung!

Gruß, Jörg
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Beitragvon asderrix » 07.12.2014 20:34

Jörg hat geschrieben: Die Schlussfolgerung "Lehre betonen" = Gesetzlichkeit ist unlogisch,
Hallo Jörg, ich habe kein Problem damit, das das für Dich unlogisch ist, ein Problem habe ich wenn Du in gesetzlicher Manier das hier als allgemeingültig schreibst.
da ja man gerade durch gesunde Lehre Gesetzlichkeit verhindert!
Theoretisch ja, aber wie viele Gemeinden würdest Du als so ausgewogen einschätzen.
Umgekehrt verbirgt sich oft hinter einem sogenannten "Praxisbezug" eine versteckte Gesetzlichkeit, weil es nicht mehr in erster Linie darum geht, was Jesus Christus vor 2000 Jahren vollbracht hat, sondern fast nur noch darum, was wir tun sollen.
Das wüsste ich nicht, wie das gehen soll.

Ich schrieb aber auch nicht: "das eine Tue und das andere lasse", sondern "das eine Tue ohne das andere zu lassen".
Diese gute Ausgewogenheit, finde ich erstrebenswert.

Jörg
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Beitragvon Jörg » 08.12.2014 06:43

asderrix hat geschrieben: Hallo Jörg, ich habe kein Problem damit, das das für Dich unlogisch ist, ein Problem habe ich wenn Du in gesetzlicher Manier das hier als allgemeingültig schreibst.
Das Wort "gesetzlich" scheint bei Dir ein Schlagwort zu sein. Und es ist schon ein harter Vorwurf, einer Gemeinde Gesetzlichkeit zu unterstellen! Und wenn Du es schon tust, solltest Du schon etwas konkreter werden, als die allgemeine Aussage "Lehre betonen" in den Raum zu stellen.

Gruß, Jörg
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