Heilssicherheit oder Heilsgewißheit

Lehrfragen in Theorie und Praxis - also alles von Bibelverständnis über Heilslehre und Gemeindelehre bis Zukunftslehre

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Joschie
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Heilssicherheit oder Heilsgewißheit

Beitragvon Joschie » 24.06.2007 15:57

Hallo Ihr!
Bei dem Lesen eines Buches bin ich auf folgende Frage gestoßen, wo ich mir absolut nicht klar bin. Ist Heilssicherheit, Heilsgewißheit oder die ewige Errettung das gleiche oder gibt es da Unterschiede? Ich hoffe ihr könnt mir bei der Frage helfen. Ich freue mich auf eure Antworten.
Gruß und Segen vo :wink: $:P n Joschie!
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

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H.W.Deppe
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Beitragvon H.W.Deppe » 24.06.2007 23:17

Heilsgewissheit ist subjektiv und können auch solche haben, die nicht an die Heilssicherheit glauben.

Heilssicherheit ist objektiv - es ist die Lehre, dass das Heil sicher ist.

Der Ausdruck "ewige Errettung" (im individuellen Sinne) wird von den verschiedenen Positionen wohl unterschiedlich interpretiert. Für die einen ist sie erst nach dem Tod ewig, für die anderen schon vorher ...

Grüße, Werner
"Der Prophet, der einen Traum hat, erzähle den Traum! Wer aber mein Wort hat, rede mein Wort in Wahrheit! Was hat das Stroh mit dem Korn gemeinsam? spricht der HERR." (Jer 23,28)
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joasch
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Beitragvon joasch » 26.06.2007 14:43

Hallo,

manche Fromme benutzen diese Begriffe meines Wissens genau umgekehrt: "Heilsgewißheit" = biblisch begründetes Vertrauen auf Christus, daß er uns aus Gnade im Glauben und zum ewigen Leben bewahrt; "Heilssicherheit" = falsche (Selbst-)Sicherheit, man habe das Heil sicher in der Tasche und könne daher lustig sündigen, es mache ja in Bezug auf die Ewigkeit nichts aus.

Sprachlich gesehen ist eine solche Unterscheidung eh Kappes, da Gewißheit und Sicherheit dasselbe in grün sind.

Offenbar füllen aber verschiedene Leute diese Ausdrücke mit sehr verschiedenem Inhalt. Man muß also jeweils genau hinsehen, welcher Autor was damit meint. (Klingt zwar blöd, ist aber leider so... ;-) )

Joachim
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Beitragvon Joschie » 26.06.2008 17:04

Hallo Ihr
Ich habe gerade Hebr.6.1-9 gelesen
Deshalb wollen wir das Wort vom Anfang des Christus lassen und uns der vollen Reife zuwenden und nicht wieder einen Grund legen mit der Buße von toten Werken und dem Glauben an Gott,

2 der Lehre von Waschungen und der Handauflegung, der Totenauferstehung und dem ewigen Gericht.

3 Und dies wollen wir tun, wenn Gott es erlaubt.

4 Denn es ist unmöglich, diejenigen, die einmal erleuchtet worden sind und die himmlische Gabe geschmeckt haben und des Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind

5 und das gute Wort Gottes und die Kräfte des zukünftigen Zeitalters geschmeckt haben

6 und [doch] abgefallen sind, wieder zur Buße zu erneuern, da sie für sich den Sohn Gottes wieder kreuzigen und dem Spott aussetzen.

7 Denn ein Land, das den häufig darauf kommenden Regen trinkt und nützliches Kraut hervorbringt für diejenigen, um derentwillen es auch bebaut wird, empfängt Segen von Gott;

8 wenn es aber Dornen und Disteln hervorbringt, so ist es unbrauchbar und dem Fluch nahe, der am Ende zur Verbrennung führt.

9 Wir aber sind, wenn wir auch so reden, im Hinblick auf euch, Geliebte, vom Besseren und zum Heil Dienlichen überzeugt
Bei gesprächen wird diese Stelle und Hebr.10,26-31 oft zitiert um die Sicherheit der Christen in frage zu stellen.Dadurch kommt oft Unsichert auch,wie soll man mit diesen Stellen umgehen ??!
Gruß und Segen von Joschie
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Beitragvon Anton » 26.06.2008 17:19

Hallo Joschie,

Ich zitiere Archer aus dem Buch "Schwer zu verstehen", S.533-535:
Kann ein wiedergeborener Gläubiger jemals verloren gehen?

Zwei Stellen im Hebräerbrief stellen eine Herausforderung für die Lehre von der Bewahrung der Heiligen dar, wie wir sie in Johannes 10,28 finden; diese beiden Stellen sind Hebräer 6,4-6 und 10,26-31. Beide lehren, dass sich ein bekennender Gläubiger gegen den Herrn Jesus wenden kann, nachdem er ihn erklärtermaßen als seinen Erlöser angenommen hat. Doch die Frage ist, ob diese beiden Abschnitte wirklich wiedergeborene Gläubige meinen.

Hebräer 6,4-6 wird in der RELB wie folgt übertragen: »Denn es ist unmöglich, diejenigen, die einmal erleuchtet [hapax photisthentas] worden sind und die himmlische Gabe geschmeckt haben und des Heiligen Geistes teilhaftig [me-tochous genethentas] geworden sind und das gute Wort Gottes und die Kräfte des zukünftigen Zeitalters geschmeckt haben und doch abgefallen sind, wieder zur Buße zu erneuern, da sie für sich den Sohn Gottes wieder kreuzigen und dem Spott aussetzen.« Punkt für Punkt wollen wir die Beschreibung dieses Abgefallenen untersuchen.

1. Durch eine klare Darstellung des Evangeliums und die Aufforderung zu Buße und Glauben wurde er erleuchtet. Anscheinend hatte er ein Glaubensbekenntnis abgelegt und sich nach Christus als seinem Erlöser ausgestreckt.
2. Er hatte die himmlische Gabe (dorea, was nicht dasselbe ist wie charisma, »geistliche Gabe«) geschmeckt, d.h. er hatte Anteil am Gemeindeleben, genoss die freudige Gemeinschaft von Christen bei der Anbetung des Herrn und erlebte sogar Reaktionen auf sein Zeugnis bei öffentlichen Treffen.
3. Er hatte die Güte des Wortes Gottes geschmeckt und ein klares Verständnis von der Botschaft der Schrift bekommen, sie intellektuell angenommen und ihre treue und ernste Darstellung in Predigten zu schätzen gewusst.
4. Er hatte sogar die Kräfte des zukünftigen Zeitalters geschmeckt-genauso wie Judas Iskariot, der mit den anderen Jüngern zurückkam und sich freute, dass ihnen bei ihren evangelistischen Aktionen selbst die Dämonen unterworfen waren, als sie den Herrn Jesus predigten (Lk 10,17). Offensichtlich war Judas so sehr daran beteiligt, dass ihn seine Gefährten nicht einmal am Abend des Verrats im Garten Gethsemane verdächtigten. (Dies wissen wir, weil während des Passas einer nach dem anderen fragen musste: »Ich bin es doch nicht, Herr?« [Mt 26,22; vgl. Mk 14,19]. Selbst zu diesem späten Zeitpunkt konnten sie nicht sagen, wen Jesus als Verräter ausgemacht hatte.)

So trafen die drei ersten Punkte auch auf Judas zu. Er wurde erleuchtet und hatte die himmlische Gabe und das gute Wort Gottes geschmeckt, während er drei Jahre lang unter der persönlichen Belehrung des Herrn Jesus stand. Da er das Evangelium predigte und Dämonen austrieb, war er auch des Heiligen Geistes teilhaftig geworden. Doch das heißt nicht, dass der Heilige Geist in ihm wohnte, so dass sein Körper zum heiligen Tempel Gottes wurde. Weit gefehlt! Christus kannte sein Herz, und er sah darin Heuchelei und Verrat- wie er beim letzten Passamahl eindeutig klar machte. In seinem hohepriesterlichen Gebet in Johannes 17 bezeichnete er Judas als den »Sohn des Verderbens« (V. 12). Selbst beim besten Willen konnte Judas Iskariot zu keiner Zeit als wirklich wiedergeboren angesehen werden, ganz gleich wie überzeugend er sich vor seinen Mitjüngern gab. Alle vier Eigenschaften, die den Abgefallenen kennzeichnen, hatte auch Judas.

Es ist völlig klar, dass sich Judas einen persönlichen Vorteil von Jesus erhoffte. Vielleicht erwartete er einen Ehrenposten in seinem kommenden Reich (das er in erster Linie für ein politisches und irdisches hielt). Er nahm Jesus nie wirklich als Herrn in seinem Herzen auf; er legte seinen Körper nie auf den Altar aufrichtiger Hingabe an den Willen und die Herrlichkeit Christi. Judas mag eine solche Hingabe zwar bekannt haben, hatte sie jedoch niemals ernst gemeint. Andernfalls hätte Judas sich nicht entschlossen, ihn für Geld an die Tempelautoritäten zu verraten, als Jesus klar machte, dass er seine übernatürliche Macht nicht zum politischen Aufstieg nutzen würde. Dadurch wurde ganz deutlich, dass er Jesus nur für seine eigenen selbstsüchtigen Interessen benutzen wollte, anstatt sich auszuliefern, um von Christus für dessen Dienst und zu dessen Ehre gebraucht zu werden.

Im Leben jedes bekennenden Gläubigen, der Jesus als Erlöser, nicht aber als Herrn ansieht, wird schließlich eine Zeit der Prüfung kommen. Dann wird sich zeigen, ob er für Jesus leben will und auch sterben würde, und die Unechtheit seiner »Bekehrung« wird sichtbar. Ein wirklich wiedergeborener Gläubiger, der nie aus der Hand des Meisters geraubt werden kann, hat diese innerliche Herzensänderung durchgemacht, die ihn auf Christus konzentriert statt auf sich selbst (vgl. 2Kor 5,14-17). Wenn er auf diese Weise für die Welt und für sich selbst tot ist, sich Jesus als seinem Herrn ausliefert und den Heiligen Geist empfängt, hat er eine echte und dauerhafte Wiedergeburt erfahren. Selbst wenn er später vorübergehend in alte Gebundenheiten und in Schande zurückfällt, wird er nicht für immer im Zustand der Rebellion bleiben müssen. Der Heilige Geist wird ihn nicht allein lassen, sondern ihn auf die eine oder andere Weise wieder zurückziehen und in ihm Buße, Glauben und Hingabe erneuern.

Die zweite Stelle im Hebräerbrief ist 10,26-27: »Denn wenn wir mutwillig [hekousios kann auch >bereitwillig< bedeuten] sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, sondern ein furchtbares Erwarten des Gerichts und der Eifer eines Feuers, das die Widersacher verzehren wird.« Auch hier ist vom Empfang der Erkenntnis der Wahrheit in Jesus (ähnlich dem »einmal erleuchtet« in Hebr 6,4) und von einem vollen Verständnis der Bedeutung des Kreuzes die Rede. Doch leider ist es möglich, den Erlösungsplan als Konzept zu verstehen und ihn anderen deutlich zu lehren, sich aber trotzdem nie selbst wirklich dem Herrn ausgeliefert zu haben. Die Bibel definiert echten Glauben als die Aufnahme von Christus als Herrn und Heiland - nicht nur von der Lehre Christi als Philosophie oder Theorie: »So viele ihn aber aufnahmen... denen, die an seinen Namen glauben« (Joh1,12).

Der Gläubige, der Jesus in aller Aufrichtigkeit und Wahrheit als Herrn aufnimmt, wird niemals bereitwillig zu gewohnheitsmäßiger Sünde zurückkehren und »den Sohn Gottes mit Füßen« treten (Hebr 10,29). Er wird sein vergossenes Blut nie für unheilig oder profan (koinon) erachten und den Heiligen Geist nie mutwillig schmähen. Jeder, der zu einer solchen Gottlosigkeit und Verachtung gegenüber seinem göttlichen Erlöser fähig ist, hat ihm sein Herz nie übergeben. Wie Judas hat er vielleicht gedacht, es einmal mit »Jesus zu versuchen«, um zu sehen, ob er mit ihm zurechtkommt und von ihm die Vorteile und Segnungen bekommt, nach denen er sich sehnt. Da er sich dem Anspruch Christi auf eine totale Lebensübergabe nicht stellen wollte, war er von Beginn an nur ein falscher Christ. Gott ist niemals mit Fälschungen zufrieden. Er akzeptiert nur das Echte. Man kann ihn nicht täuschen, nicht einmal durch die frömmste Haltung. Er kennt unsere Herzen.
Es ist eine Möglichkeit diese Passagen zu verstehen!

Liebe Grüße,
Anton
»Meine Gnade muss dir genügen, denn meine Kraft gelangt in der Schwachheit zur Vollendung.«
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Beitragvon Joschie » 26.06.2008 18:14

Hallo Ihr
Es wird ja im allgemeinen angenommen das die Briefe sich an Kinder Gotters richten,wie kommt auf diese Annahme eigentlich. Was ist mit Lukas,8.13 ??!
Liebe Grüße Joschie
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Beitragvon Anton » 26.06.2008 18:32

Der Brief ist an die Hebräer gerichtet, damit können durchaus Gemeinden mit gläubigen und interessierten Juden (vielleicht sogar dem Glauben an Christus gegenüber feindlich gesinnten Juden) gemeint sein.
Die Ansprache "Brüder" gilt auch innerhalb der jüdischen Abstammung (vgl. Apg. 1,16; 2,29; 3,17; 22,1)!

Betrachtet man den Kontext, wird man feststellen, dass der Autor viel Wert darauf legt, die Leser davon zu überzeugen, dass Christus wirklich der verheißene Messias aus dem AT ist. Wenn sich der Brief nur an Gläubige richten würde, wäre es sicher nicht nötig gewesen, das in der Art Weise zu tun, wie wir es im Hebräerbrief lesen.

Liebe Grüße,
Anton
»Meine Gnade muss dir genügen, denn meine Kraft gelangt in der Schwachheit zur Vollendung.«
2.Korinther 12,9 | -> "Best Message"

Gast

Beitragvon Gast » 26.06.2008 20:07

Heb 6:1 Deshalb, das Wort von dem Anfang des Christus lassend, laßt uns fortfahren zum vollen Wuchse und nicht wiederum einen Grund legen mit der Buße von toten Werken und dem Glauben an Gott,
...
Heb 6:4 Denn es ist unmöglich, diejenigen, welche einmal erleuchtet waren und geschmeckt haben die himmlische Gabe, und teilhaftig geworden sind des Heiligen Geistes,
Heb 6:5 und geschmeckt haben das gute Wort Gottes und die Wunderwerke des zukünftigen Zeitalters, und abgefallen sind,
Heb 6:6 wiederum zur Buße zu erneuern, indem sie den Sohn Gottes für sich selbst kreuzigen und ihn zur Schau stellen.
Heb 6:7 Denn das Land, welches den häufig über dasselbe kommenden Regen trinkt und nützliches Kraut hervorbringt für diejenigen, um derentwillen es auch bebaut wird, empfängt Segen von Gott;
Heb 6:8 wenn es aber Dornen und Disteln hervorbringt, so ist es unbewährt und dem Fluche nahe, und sein Ende ist die Verbrennung.
Im Vers 1 wird gesagt, dass der Grund nicht mer gelegt werden muß, sondern man weiter zu Reife gehen sollte. In den Versen 4-6 wird gesagt, dass es auch nicht mehr möglich ist den Grund noch mal zu legen, weil er bereits einmal gelegt wurde. Die Verse 7-8 zeigen auf wo der Abfall hinführt.
Wer von Christus abfällt wird nicht verflucht, ist aber dem Fluch sehr nahe. Die Erde selbst kannn nicht brennen, verbrennen kann nur das was die Erde hervorgebracht hat. So auch diejenigen, die an Christus gläubig geworden sind, sprich wurden wiedergeboren. Sie können selbst nicht in die ewige Verdammnis gehen, sondern falls sie abfallen sehr nahe daran vorbei gehen, aber alle ihre Werke, die sie hervorgebracht haben werden verbrennen.
Vergleich mit 1.Kor 3:15:
1.Kor 3:15 wenn das Werk jemandes verbrennen wird, so wird er Schaden leiden, er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer.
Der selbe Muster, wie in Heb 6:4-8

Daher ist die ewige Errettung Gottes sicher!!!

Gruß
Peter

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Erbe und Lohn

Beitragvon Joschie » 04.07.2008 19:35

Das Thema läst mich nicht los
Erbe:3,29
29 Wenn ihr aber des Christus seid, so seid ihr damit Abrahams Nachkommenschaft [und] nach Verheißung Erben.
Titus.3,6-7
6 Den hat er durch Jesus Christus, unseren Heiland, reichlich über uns ausgegossen,

7 damit wir, gerechtfertigt durch seine Gnade, Erben nach der Hoffnung des ewigen Lebens wurden.
_____________________________________________________________
Lohn:Offb.22,18
12 Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden zu vergelten, wie sein Werk ist.

2Tim.4,7-8
7 Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben bewahrt;

8 fortan liegt mir bereit der Siegeskranz der Gerechtigkeit, den der Herr, der gerechte Richter, mir zur Vergeltung geben wird an jenem Tag: nicht allein aber mir, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieben.
_____________________________________________________________
2Kor5,10
10 Denn wir müssen alle vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden, damit jeder empfange, was er durch den Leib [vollbracht], dementsprechend, was er getan hat, es sei Gutes oder Böses.
Über diese beide Begriffe in bezug zur Heilsgewißheit denke ich nach. :idea: Welche Bedeutung habe sie für die Heilgewißheit und was ist mit denn Richterstuhl Christi :?:
Gruß und Segen von Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

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Beitragvon Anton » 04.07.2008 21:37

Hallo Joschie,

Lese dir mal folgenden Artikel durch:
Reid: "Der BEMA des Gläubigen"

Lieben Gruß,
Anton
»Meine Gnade muss dir genügen, denn meine Kraft gelangt in der Schwachheit zur Vollendung.«
2.Korinther 12,9 | -> "Best Message"

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Beitragvon Joschie » 07.07.2008 09:09

Hallo Ihr!
Hier ein Beitrag zu Richterstuhl Christi 1Kor,10.9, von John MacArthur:
Paulus wurde von den tiefsten Motiven bewegt
Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit
jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse.
(5,10)
Paulus’ edler Ehrgeiz wurde von dem Wissen angetrieben, dass der Herr die Tiefen
seines Herzens aufdecken würde. Dies wird in der Zukunft geschehen, wenn
alle Gläubigen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden müssen. Die
Worte müssen und alle betonen, wie unvermeidlich und umfassend dieses Ereigni ist. Dieses Wissen lieferte Paulus ein starkes Motiv, Gott in diesem Leben wohlzugefallen.
Phaneroō (offenbar werden) bedeutet »manifestieren«, »deutlich machen« oder
»sichtbar machen«. Philip E. Hughes sagt über die Bedeutung von phaneroō: »Manifestieren
bedeutet nicht nur, etwas sichtbar zu machen, sondern es offenzulegen, es
von jeglichem äußeren Schein von Ehrbarkeit zu befreien und es in seinem vollen und
wahren Charakter öffentlich zu zeigen« (The Second Epistle to the Corinthians, The
New International Commentary on the New Testament [Grand Rapids: Eerdmans,
1992], S. 180). Einige haben behauptet, dass die geheimen Motive und Herzenseinstellungen
der Gläubigen vor den heiligen Engeln offenbar gemacht werden; für eine
solche Spekulation findet sich jedoch keine biblische Unterstützung. Andere meinen,
die von Paulus beschriebene Enthüllung wird vor anderen Gläubigen stattfinden; auch
diese Sicht ist durch die Bibel nicht zu stützen. Die Gläubigen werden viel zu sehr mit
der Aufdeckung ihrer eigenen Taten beschäftigt sein, um die der anderen aufmerksam
zu verfolgen. Ebenso wenig müssen die Herzen der Gläubigen vor dem allwissenden
Gott offenbar gemacht werden, der sowieso jedes Detail ihres Lebens kennt.
An diesem Tag wird jedem Gläubigen die volle Wahrheit über sein Leben, seinen
Charakter und seine Taten deutlich gemacht werden. Jeder wird das wirkliche Urteil
über seinen Dienst und seine Motive erfahren. Jegliche Heuchelei und Verstellung
wird hinweggenommen sein; alle zeitlichen Dinge ohne Ewigkeitsbedeutung werden
wie Holz, Heu und Stroh verschwinden, und nur das, was ewigen Wert hat, wird
übrig bleiben. 1. Samuel 16,7 erklärt: »Denn [der HERR] sieht nicht auf das, worauf
der Mensch sieht; denn der Mensch sieht auf das, was vor Augen ist, der HERR aber
sieht das Herz an!« »Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen«, schreibt der Verfasser
des Hebräerbriefes, »sondern alles ist enthüllt und aufgedeckt vor den Augen
dessen, dem wir Rechenschaft zu geben haben« (Hebr 4,13). An diesem Tag wird die
wahre Beurteilung über das Werk, welches Gott in und durch die Gläubigen getan
hat, enthüllt.
Die Gläubigen werden vor dem Richterstuhl des Christus nicht wegen ihrer Sünden
gerichtet. Alle Sünden der Gläubigen wurden am Kreuz gerichtet, als Gott »den,
der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht hat, damit wir in ihm Gerechtigkeit
Gottes würden« (2Kor 5,21). Am Kreuz »hat uns Christus losgekauft von dem
Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns wurde« (Gal 3,13). Als unser Stellvertreter
»hat er unsere Sünden selbst an seinem Leib getragen auf dem Holz, damit wir,
den Sünden gestorben, der Gerechtigkeit leben mögen« (1Petr 2,24); »er aber hat sich,
nachdem er ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht hat, das ewiglich gilt, zur
Rechten Gottes gesetzt« (Hebr 10,12; vgl. Eph 1,7; 4,32; 1Jo 2,1-2). Aufgrund seines
stellvertretenden Sühneopfers »gibt es nun keine Verdammnis mehr für die, welche in
Christus Jesus sind … Wer will verurteilen? Christus [ist es doch], der gestorben ist, ja
mehr noch, der auch auferweckt ist, der auch zur Rechten Gottes ist, der auch für uns
eintritt!« (Röm 8,1.34). Doch obschon die Errettung nicht aus Werken ist, sind Werke
das unvermeidbare Resultat einer echten Errettung. Philip Hughes schreibt
Es ist der Erinnerung wert: Eine Schriftstelle wie diese zeigt, dass es zwischen den paulinischen
Lehren und denen von Jakobus, so unterschiedlich sie auch sein mögen, eine
wesentliche Übereinstimmung zu dem Thema Glaube und Werke gibt. Es stimmt: Die
Rechtfertigung des Sünders geschieht durch Glauben an Christus und nicht durch eigene
Werke; aber die verborgene Wurzel des Glaubens muss die sichtbare Frucht guter Werke
hervorbringen. Diese Frucht wird von Christus erwartet, da sie den Vater ehrt und der Welt
die Realität seiner göttlichen Gnade zeigt. Und der Vater wird besonders geehrt, wenn
wir viel Frucht bringen (Joh 15,8) (The Second Epistle to the Corinthians, S. 183. Kursivsetzung
im Original.)
Richterstuhl ist die Übersetzung von bēma, was in seiner einfachsten Definition einen
Ort beschreibt, der über Stufen oder ein Podium erreichbar ist. Die Septuaginta (die
griechische Übersetzung des Alten Testaments) benutzt es auf diese Weise in Nehemia
8,4. In der griechischen Kultur bezog sich bēma auf das erhöhte Podium, auf dem
siegreiche Athleten ihre Kronen empfingen, ganz ähnlich wie das Podium bei der
Medaillenverleihung bei heutigen Olympischen Spielen. Im Neuen Testament wurde
es gebraucht für den Richterstuhl von Pilatus (Mt 27,19; Joh 19,13), Herodes (Apg
12,21) und Festus (Apg 25,6.10.17). Auch in Korinth gab es einen bēma, wo ungläubige
Juden Paulus ohne Erfolg vor dem römischen Prokonsul Gallion anklagten (Apg
18,12.16-17). Ein Mensch wurde vor einen bēma gebracht, um seine Taten im Sinne
einer gerichtlichen Anklage oder Entlastung zu untersuchen oder zur Anerkennung
und Belohnung seiner Leistungen. Als Paulus den Römern von demselben Ereignis
berichtete, nannte er ihn »den Richterstuhl [bēma] Gottes« (RELB; Röm 14,10). Gott
der Vater ist der höchste Richter, aber er hat »alles Gericht … dem Sohn übergeben«
(Joh 5,22). Paul Barnett bemerkt:
Eine Parallelstelle – »wir werden alle vor den Richterstuhl Gottes gestellt werden« (RELB;
Röm 14,10) – deutet auf die identische Funktion von Christus und Gott hin; Gott richtet und
Christus richtet. Das Neue Testament spricht von Christus häufig als von Gottes ernanntem
Richter, entsprechend seiner Rolle als dem Sohn des Menschen wie in Daniel 7,13-14.
26-27 (z.B. Joh 5,22.27; 9,39; Mt 25,31-32; Apg 10,42; 17,31; vgl. Offb 20,11-15). (The
Second Epistle to the Corinthians, The New International Commentary on the New Testament
[Grand Rapids: Eerdmans, 1997], S. 275 Fußnote 45)
Der Ausdruck jeder betont die persönliche Natur des Urteils über die Gläubigen; es
ist ein individuelles und kein kollektives Urteil. Wie zuvor schon beschrieben, ist
damit kein Gericht verbunden; vielmehr empfängt der Gläubige, was er durch den
Leib gewirkt hat. Empfängt ist die Übersetzung einer Verbform von komizō, was
»empfangen, was einem gebührt« bedeutet – ob es nun die Strafe für ein Verbrechen
ist oder der Lohn für etwas Ehrenwertes. Wenn der Gläubige vor dem Herrn Jesus
Christus steht, empfängt er, was er durch den Leib gewirkt hat (vgl. Offb 22,12).
Deshalb können die Gläubigen ihren Körper nicht ignorieren oder ihn auf antinomistische Weise verächtlich behandeln. Stattdessen sollen sie ihre »Leiber darbring[en]
als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer: das sei [ihr] vernünftiger Gottesdienst!
« (Röm 12,1). Dinge, die wir im Leib tun, haben einen potenziellen Ewigkeitswert
(vgl. Mt 6,19-21).
Der Gebrauch des Wortes böse deutet nicht an, dass das Urteil über die Gläubigen
ein Urteil über ihre Sünden ist, da all ihre Sünden bereits an Christus gerichtet wurden.
Mit dem Gegensatz zwischen gut und böse ist nicht der zwischen moralisch
Gutem und moralisch Bösem gemeint. Böse ist nicht die Übersetzung von kakos oder
ponēros, die Worte für moralisch Böses, sondern phaulos, was »wertlos« oder »nutzlos
« bedeutet. Richard C. Trench schreibt, dass phaulos »Böses unter einem anderen
Aspekt betrachtet, nicht so sehr seine aktive oder passive Bösartigkeit, sondern
vielmehr seine Nutzlosigkeit, die Unmöglichkeit, dass daraus etwas von echtem Nutzen
hervorgeht« (Synonyms of the New Testament [Neuauflage; Grand Rapids: Eerdmans,
1983], S. 317). Phaulos beschreibt die irdischen Dinge, die an sich weder Ewigkeitswert
haben noch sündig sind, wie beispielsweise ein Spaziergang, Einkaufen,
eine Fahrt ins Grüne, das Streben nach einem akademischen Grad, Aufstieg im Unternehmen,
Malerei oder Dichtung. Diese moralisch neutralen Dinge werden beurteilt,
wenn die Gläubigen vor dem Richterstuhl Christi stehen. Wenn sie zur Verherrlichung
Gottes getan wurden, werden sie als gut angesehen. Wurden sie aus egoistischem
Interesse getan, werden sie für böse gehalten.
Die klarste Definition des Unterschieds zwischen guten und bösen (wertlosen)
Dingen findet sich in 1. Korinther 3,11-15:
Denn einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus
Christus. Wenn aber jemand auf diesen Grund Gold, Silber, kostbare Steine, Holz, Heu,
Stroh baut, so wird das Werk eines jeden offenbar werden; der Tag wird es zeigen, weil es
durchs Feuer geoffenbart wird. Und welcher Art das Werk eines jeden ist, wird das Feuer
erproben. Wenn jemandes Werk, das er darauf gebaut hat, bleibt, so wird er Lohn empfangen;
wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden erleiden, er selbst aber wird
gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch.
Die einzige Grundlage des christlichen Lebens ist der Herr Jesus Christus (vgl. 1Petr
2,6-8), aber Petrus ermahnt uns auch, dass Gläubige auf diese Grundlage bauen müssen:
So setzt ebendeshalb allen Eifer daran und reicht in eurem Glauben die Tugend dar, in der
Tugend aber die Erkenntnis, in der Erkenntnis aber die Selbstbeherrschung, in der Selbstbeherrschung
aber die Standhaftigkeit, in der Standhaftigkeit aber die Gottseligkeit, in der
Gottseligkeit aber die Bruderliebe, in der Bruderliebe aber die Liebe. Denn wenn diese
Dinge bei euch vorhanden sind und zunehmen, so lassen sie euch nicht träge noch unfruchtbar
sein für die Erkenntnis unseres Herrn Jesus Christus. Wem dagegen diese Dinge fehlen,
der ist blind und kurzsichtig und hat die Reinigung von seinen früheren Sünden vergessen.
Darum, meine Brüder, seid umso eifriger bestrebt, eure Berufung und Erwählung festzumachen;
denn wenn ihr diese Dinge tut, werdet ihr niemals zu Fall kommen. (2Petr 1,5-10)
Gläubige, die für die Ewigkeit bauen, nehmen nicht »Holz, Heu, Stroh«, sondern
»Gold, Silber, kostbare Steine«. Die Letzteren sind wertvoll, beständig und unzerstörbar;
sie werden das Feuer des göttlichen Urteils überstehen; die Ersten, obwohl
nicht moralisch böse, sind wertlos und brennbar. Sie illustrieren Dinge, die keinen
dauerhaften, ewigen Wert besitzen. Das Feuer, symbolhaft für Gottes Urteil, wird sie
an dem Tag verzehren, an dem »das Werk eines jeden offenbar« wird. Die Gläubigen
werden nur für die Taten belohnt, deren Motive dem Herrn wohlgefallen und ihn verherrlichen.
Paulus’ Sehnsucht nach dem Himmel brachte ihn nicht dazu, hier auf Erden
unverantwortlich oder untreu zu handeln; vielmehr bewirkte sie das Gegenteil.
Quelle: http://www.clv-server.de/pdf/255686.pdf
Gruß und Segen von Joschie
Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

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Beitragvon Joschie » 08.07.2008 11:01

Hallo Ihr
Hier ein Zitat
Aufgrund seines
stellvertretenden Sühneopfers »gibt es nun keine Verdammnis mehr für die, welche in
Christus Jesus sind … Wer will verurteilen? Christus [ist es doch], der gestorben ist, ja
mehr noch, der auch auferweckt ist, der auch zur Rechten Gottes ist, der auch für uns
eintritt!« (Röm 8,1.34). Doch obschon die Errettung nicht aus Werken ist, sind Werke
das unvermeidbare Resultat einer echten Errettung. Philip Hughes schreibt:
5,9-10
177
Es ist der Erinnerung wert: Eine Schriftstelle wie diese zeigt, dass es zwischen den paulinischen
Lehren und denen von Jakobus, so unterschiedlich sie auch sein mögen, eine
wesentliche Übereinstimmung zu dem Thema Glaube und Werke gibt. Es stimmt: Die
Rechtfertigung des Sünders geschieht durch Glauben an Christus und nicht durch eigene
Werke; aber die verborgene Wurzel des Glaubens muss die sichtbare Frucht guter Werke
hervorbringen. Diese Frucht wird von Christus erwartet, da sie den Vater ehrt und der Welt
die Realität seiner göttlichen Gnade zeigt. Und der Vater wird besonders geehrt, wenn
wir viel Frucht bringen (Joh 15,8) (The Second Epistle to the Corinthians, S
Über was genau wird beim Richterstuhl Christi gerichtet :?: Darüber hatte ich ein Gespräch bei uns in der Gemeinde wir kamen auf die Heiligung,der gute Lauf des Glaubens und die Werke des Glaubens.
Wir seht ihr dieses und wie ist die Gewichtung :?:
Quelle: http://www.clv-server.de/pdf/255686.pdf
Gruß und Segen von Joschie
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Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? 1Kor 15,55

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Joschie
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Beitragvon Joschie » 15.07.2008 14:12

Hallo Ihr
Wir hatten uns gestern im Hauskeisunter anderem über den Richterstuhl Christi ausgetauscht.Bei der Nacharbeit bin ich über folgenden Beitrag gestolpert.

12 Bereiche,die am Richterstuhl Christi geprüft werden

1.Wie wir mit anderen Gläubige umgehen.
.Hebr.6,10 Mt.10,41-42

2. Wie wir unsere Vollmacht gegenüber anderen ausüben.
.Hebr.13,17 Jab3,1

3.Wie wir unsere gottgegegeben Fähigkeit einseten.
.1Kor,4.11 2Tim,1,6 1Petr.4,10

4.Wie wie unser Geld verwenden.
.1Kor.16,2 2Kor.9,6-7 1.Tim.6,17-19

5.Wie wir unse Zeit nutzen.
.Ps.90,12 Eph.5,16 Kol.4,5 1.Petr.1,17

6.Wieviel wir um Jesu willen leide.
.Mt.5,11-12 Mt.10,29-30 Röm.8,18 2.Kor.4,17 1.Petr.4,12-13

7.Wie wir den irdischen Lauf vollenden,den Gott uns verordnet hat.
.1Kor.9,24 Phil.2,16 Phil.3,13-14 Hebr.12,1

8.Wie wirkungsvoll wir die alte Natur beherrschen.
.1Kor.9,25-27

9.Wie viele Menschen durch uns von Christus hören und für ihn gewonnen werden.
.Spr11.30 Dan.12,3 1.Thes.2,19-20

10.Wie wir auf Versuchung reagieren.
.Jak.1,2-3 Offb.2,10

11.Wieviel uns die Lehre von der Entrückung bedeutet.
.2Tim.4,7-8

12.Wie treu wir dem Worte Gottes und der Herde Gottes gegenüber sind.
.Apg.10,26-28 2Tim4.1-2 1Petr.5,2-4

Auch wenn ich nicht alle Punkte ganz teile finde ich die Aufzählungals Grundlage gut.Wie ist eure Meinung dazu,bin gespannt darauf :!:
Für Erweiterung und Änderungen bin ich dankbar.
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Beitragvon Joschie » 16.07.2008 11:45

11.Wieviel uns die Lehre von der Entrückung bedeutet.
.2Tim.4,7-8
Bei diesen Punkt habe ich Bedenken,was ist eure Meinung wir dieser Lehrpunkt mit entscheiden sein vor den Richterstuhl Christi :?:
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andy
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Untreuer Knecht...

Beitragvon andy » 31.07.2008 11:50

Hallo alle miteinander...

Ich weiß, der Thread ist nicht brandneu, aber dennoch habe ich gerade mal den von Anton verlinkten Artikel (http://www.soundwords.de/artikel.asp?id=627) genauer durchgelesen und bin an einer Stelle hängengeblieben.

Dort schreibt der Autor im Rahmen seiner Bemühungen, das "Heil" von der "Belohnung" zu unterscheiden:
Du wirst auf ewig dankbar sein, daß Du da bist, aber es wird wenig Lohn geben. Der Erlöser, der für Dich starb, wird nicht sagen können, „Recht so, du guter und treuer Knecht!“ (Matth. 25,21).


So scheint der Autor zu meinen, der untreue Knecht sei einer, der lediglich keine Frucht brachte und daher zwar errettet, aber eben ohne Belohnung bleiben wird. Doch die Bibelpassage geht eben leider doch noch weiter (Kontext: http://www.way2god.org/de/bibel/matthaeus/25/30?hl=1#hl). Dort steht nämlich in Vers 30:
Und den unnützen Knecht werft hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird das Heulen und Zähneknirschen sein.
Das klingt keineswegs nach "errettet, aber ohne Belohnung"...?!

Wie seht ihr diese Stelle? Ist diese Stelle vom Autor nur schlecht gewählt (z.B. weil sie davon handelt, ob wir das Wort Gottes in und durch uns wirken lassen oder es nur intellektuell annehmen und "für später" aufheben) oder geht es hier wirklich darum, was Christen erwartet, die trotz Wiedergeburt später den Gehorsam und Dienst verweigern, d.h. die Hand an den Pflug legen und zurücksehen?

Diese Passage bereitet anscheinend vielen Christen (nicht nur frischbekehrten) viel Kummer, auch mir wird beim Lesen mitunter etwas mulmig ;o)

Hat jemand eine Antwort parat? Vielleicht sogar eine ermutigende? ;o)

Danke,

Andy


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