Fragen zur "Neue Induktive Studienbibel"

Empfehlungen, Kritik oder Rezensionen von christlichen Büchern und Medien

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Joschie
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Fragen zur "Neue Induktive Studienbibel"

Beitragvon Joschie » 21.05.2013 20:11

Hallo Ihr!
Es ist die "Neue Induktive Studienbibel" jetzt neue erschienen.
Zum Inhalt:
Die Studienbibel zum Selberstudieren! Empfohlen von William Hendricks vom Dallas Theological Seminary, dem Autor des Buches "Bibellesen mit Gewinn". Entwickelt von Precept Ministries (Kay Arthur) nach dem grundlegenden Hauptschema des Bibelstudiums: "Beobachtung - Auslegung - Anwendung"

Die Neue Induktive Studienbibel soll einen neuen Zugang zum Wort Gottes erschließen. Sie ist darauf ausgelegt, dem Leser die selbständige (=“induktive”) Beschäftigung mit biblischen Texten zu ermöglichen und durch eigenes Studium zu entdecken, was Gottes Wort sagt, was es bedeutet und wie es im Alltag praktisch angewendet werden kann. “Wissen, das man sich selbständig aneignet, wird im innersten Bereich unseres Denkens gespeichert und bleibt am längsten im Gedächtnis. Es gibt kein kostbareres Juwel als eines, das man selbst gefunden hat.” (Howard G. Hendricks, Dallas Theological Seminary)

- 24 Seiten mit farbigen Illustrationen, Landkarten und Zeittafeln
- umfassende Darstellung der Geschichte Israels
- Vorstellung der induktiven Methode (Beobachtung, Auslegung und Anwendung) anhand konkreter Beispiele
- praktische Anleitungen zum selbständigen Studium aller 66 Bücher
- Schlachter 2000 (neue Rechtschreibung)
- breiter Schreibrand
- Hilfsmittel für das Bibelstudium Quelle
Ich bin am überlegen ob für mich persönlich lohnenswert ist die NISB zu erwerben. In der letzten Zeit sind einige Bibeln mit Kommentaren erschienen, die mich nicht persönlich nicht überzeugen konnten. So, dass ich von einem Erwerb abgesehen habe. Benutz schon jemand von euch die NISB und wie ist eure persönliche Einschätzung der NISB. Was spricht für einen Erwerb der NISB und was spricht dagegen ??!
Gruß Joschie
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Marcel
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Beitragvon Marcel » 03.06.2013 19:39

Hallo Joschie,

ich hatte mir zuerst auch überlegt, die Bibel anzuschaffen, aber dann fiel mir ein, dass Kay Arthur ja eine Frau ist und die Bibel einer Frau das Vermitteln biblischer Lehre nicht erlaubt.

1Tim2,12: Einer Frau aber gestatte ich das Lehren nicht, auch nicht dass sie über den Mann herrsche, sondern sie soll sich still verhalten.

Von daher habe ich von der Anschaffung Abstand genommen. Ich halte es so auch bei anderen lehrmäßigen Büchern.

Vielleicht gibt Dir das nochmals eine etwas andere Sichtweise bei Deiner Entscheidung.

Lieber Gruß
Marcel

Roma
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Beitragvon Roma » 04.06.2013 18:46

Hi Joschie/Marcel
Danke für den Hinweis, ich hatte ebenfalls damit liebäugelt aber in diesem Fall würde ich auch davon abraten. Ich halte es ebenso. Es geht nicht um die Begabung Kay Arthurs sondern um die Anordnungen Gottes. Ich wundere mich ehrlich gesagt auch, dass dieses Werk überhaupt bei Betanien angeboten wird, da ansonsten stets geistlich klare Zeichen gesetzt werden. Übrigens sind auch einige der Leporellos von InnerCube teilweise nicht zum empfehlen da bibelkritisch und von feministischer Theologie (Frauen sollen ebenfalls leiten und lehren) geprägt.

lg und viel Gnade in unserem HERRN Jesu
Marcus

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Beitragvon Joschie » 04.06.2013 20:09

Hallo Ihr!
Die "Neue Induktive Studienbibel" enthält keine Kommentare zu Bibelstellen. Wo wird in dieser Studienbibel wird von Kay Arthurs biblischer Lehre vermittelt bzw. gelehrt?
Roma hat geschrieben: Übrigens sind auch einige der Leporellos von InnerCube teilweise nicht zum empfehlen da bibelkritisch und von feministischer Theologie (Frauen sollen ebenfalls leiten und lehren) geprägt.
Nun mal Butter bei den Fischen, welche Titel aus dieser Reihe meinst Du genau und was verstehst Du unter den Begriffen bibelkritisch und feministisch konkret ??!
Gruß Joschie
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Gast

Dallas Theological Seminary

Beitragvon Gast » 05.06.2013 16:01

Also ich habe jetzt mal ein wenig nach diesem Seminar gesucht, das mir bislang unbekannt war. Es handelt sich wohl um eine Dissi-Bibelschule (Dispensationalismus für die, die nicht dem Aküwa unterliegen). Auch Hal Lindsey ist ein ehemaliger Schüler, ebenso Bruce Wilkinson, zwei Leute, deren Theologie mehr als fraglich ist.

Gruß,
Andreas

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Beitragvon Joschie » 05.06.2013 18:19

Andreas.Janzen hat geschrieben:Also ich habe jetzt mal ein wenig nach diesem Seminar gesucht, das mir bislang unbekannt war. Es handelt sich wohl um eine Dissi-Bibelschule (Dispensationalismus für die, die nicht dem Aküwa unterliegen). Auch Hal Lindsey ist ein ehemaliger Schüler, ebenso Bruce Wilkinson, zwei Leute, deren Theologie mehr als fraglich ist.
Was haben diese Ausagen Konkret mit dieser Studienbibel zu tun? Hast Du dir schon mal persönlich diese Studienbibel angesehen und mit Ihr gearbeitet?
Gruß Joschie
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Roma
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Hallo Joschie

Beitragvon Roma » 06.06.2013 18:30

Also um Butter bei die Fische zu bringen reichts nicht ganz. Ich hatte bezüglich einer Bestellung bei InnerCube vor einiger Zeit von meinem Rückgaberecht gebrauch gemacht und den Inhalt der Leporellos dann nicht weiter in meinem Gedächtnis verankert. Allerdings, soweit ich mich noch entsinne, waren einige ganz brauchbar (Die Waffenrüstung Gottes, Dreieinheit, Stiftshütte) und andere wiederum nicht - dazu zählten die zwei zum Thema Frauen (AT und NT, Schwerpunkt gegen Ende a la gleiche Gaben gleiche Befähigung und Berufung) und das über Islam & Christentum (nicht eindeutig unterschieden zwischen dem "Gott" des Islam und dem wahren Gott). Leider habe ich den Text zum zitieren des Wortlautes nicht mehr vorliegen. Also wer sie hat prüfe selbst.

Das ist übrigens auch das Thema betreffs der NISB - Kay Arthur mag begabt und befähigt sein, aber dennoch nicht berechtigt. Und sie geht sogar noch einen Schritt weiter - sie legt nicht nur aus, sondern gibt öffentlich Anleitung wie Auszulegen und zu Verstehen ist (was an den Vorschaubildern bei Betanien unschwer erkennenbar ist). Sie lehrt also öffentlich und mit (selbstbestimmter) Autorität. Ich kann das jedenfalls aus meiner biblischen Sicht nicht gut heissen. Gott ist nicht pragmatisch. Auch wenns scheinbar "segensreich" wirkt.

lg und viel Gnade
Marcus

Gast

Beitragvon Gast » 13.06.2013 21:56

Joschie hat geschrieben:
Andreas.Janzen hat geschrieben:Also ich habe jetzt mal ein wenig nach diesem Seminar gesucht, das mir bislang unbekannt war. Es handelt sich wohl um eine Dissi-Bibelschule (Dispensationalismus für die, die nicht dem Aküwa unterliegen). Auch Hal Lindsey ist ein ehemaliger Schüler, ebenso Bruce Wilkinson, zwei Leute, deren Theologie mehr als fraglich ist.
Was haben diese Ausagen Konkret mit dieser Studienbibel zu tun? Hast Du dir schon mal persönlich diese Studienbibel angesehen und mit Ihr gearbeitet?
Gruß Joschie
Hi Joschie,

für mich spielt sehr wohl eine Rolle, aus welcher Richtung etwas kommt, um zu entscheiden, ob ich dafür Geld ausgeben möchte oder nicht. Leider gibt es keinen christlichen Buchladen in der Nähe, die das Ding liegen hat, so dass ich nicht kontrollieren kann, ob ich damit übereinstimme oder nicht.

Du hast nach einer persönlichen Einschätzung gefragt - und die habe ich gegeben. Allerdings habe ich einen Fehler gemacht: Die Theologie von Lindsey und Wilkinson ist für mich mehr als fraglich, ebenso die gesamte Lehre des Dispensitionalismus.

Wenn Du das nächste Mal keine persönliche Einschätzung, sondern einen qualifizierten Literaturkritischen Beitrag oder Erfahrungsbericht wünscht, dann schreib das doch bitte.

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Beitragvon Joschie » 14.06.2013 17:15

@Andreas, meine Fragestellung in diesesn Thread bezog sich auf die "Neue Induktive Studienbibel". und nicht auf beliebiges Buch. Ich hatte gefragt "Ob schon jemand die NISB benutzt und wie seine persönliche Einschätzung der NISB ist" dieses läuft ja wohl auf eine persönlichen Erfahrungsbericht raus. Warum Du über eine Studienbibel einen qualifizierten literaturkritischen Beitrag schreiben willst, wird wohl allein dein Geheimnis bleiben :?:
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Beitragvon dneufeld » 17.06.2013 14:34

Hallo Joschie,

ich hab die NISB jetzt zuhause liegen und werd mir die heute Abend mal genauer angucken. Ich hab die für einen jungen Mann geholt, bei dem ich jetzt die Taufbegleitung mache.

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Beitragvon Joschie » 18.06.2013 19:38

Roma hat geschrieben:Das ist übrigens auch das Thema betreffs der NISB - Kay Arthur mag begabt und befähigt sein, aber dennoch nicht berechtigt. Und sie geht sogar noch einen Schritt weiter - sie legt nicht nur aus, sondern gibt öffentlich Anleitung wie Auszulegen und zu Verstehen ist (was an den Vorschaubildern bei Betanien unschwer erkennenbar ist.
Das induktive Bibelstudium wurde vor mehr als 100 Jahren in Nordamerika entwickelt. Vor allem das Biblical Seminary in New York, wo induktives Bibelstudium Programm war, trug über viele Jahre zur Verbreitung des induktiven Bibelstudiums bei; die meisten Pioniere der Methode wurden hier ausgebildet. In den 1940er Jahren wurde die Methode von InterVarsity Christian Fellowship, dem amerikanischen Zweig der evangelikalen Studentenbewegung, entdeckt und gefördert. Später wurde sie vom internationalen Verband IFES in weitere Länder verbreitet. Auch viele andere evangelikale Gemeinden und Werke haben das induktive Bibelstudium als wertvollen Zugang zur Heiligen Schrift entdeckt. Das induktive Bibelstudium hat große Ähnlichkeit mit dem bekannten EVA Prinzip. @.Roma, sind Frau die Altorientalistik, Althebräisch, Aramäisch oder Koine-Griechisch studiert haben für dich persönlich auch nicht berechtigt dieses Wissen weiterzugeben? Ich habe mir auch noch mal die Seiten von der NISB in aller Ruhe durchgelesen was auf diesen Seiten in den Bereich Auslegung fällt ist mir doch schleierhaft. Auslegung der Schrift beinhaltet Exegese und Hermeneutik, beides macht man nicht mal so auf der schnelle oder gar nebenbei. Es ist halt beides ein hartes Stück Arbeit. Um diesen Sachverhalt persönlich zu verstehen, hat es bei mir eine ganze Weile gedauert. :pssst:
Gruß Joschie
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Gottes Wort sagt was Anderes

Beitragvon Berajo » 01.07.2014 11:52

Auch wenn dieses Buch noch so gut sein mag, aber Kay Arthur lehrt ganz klar. Das konnte ich nach einer Leseprobe feststellen. Gottes Wort ist klar in dieser Hinsicht. Kay Arthur scheint außerdem mit Joyce Meyer zu sympathiesieren.
Jesus, mein Herr und mein Gott

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Re: Gottes Wort sagt was Anderes

Beitragvon Joschie » 01.07.2014 16:12

Berajo hat geschrieben:Auch wenn dieses Buch noch so gut sein mag, aber Kay Arthur lehrt ganz klar. Das konnte ich nach einer Leseprobe feststellen. Gottes Wort ist klar in dieser Hinsicht. Kay Arthur scheint außerdem mit Joyce Meyer zu sympathiesieren.
Kennst Du von der nur die Leseprobe oder hast Du dich mit der genauer befast oder hängt für dich die Qualität eines Buches nur davon ab ob es eine Frau oder ein Mann geschrieben hat? Kannst Du deine Aussage konkret belegen, dass Kay Arthur mit Joyce Meyer zu sympathisiert?
Gruß Joschie
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Beitragvon Berajo » 02.07.2014 11:25

Erstmal der Link:

http://www.vlcministries.com/#/ministries/womens

Falls du denken solltest, dass es so eine gute Studienbibel ist und vielleicht doch irgendwie geht, dass man gewisse Weisungen ein ganz klein bisschen nicht ganz so ernst nehmen muss. Dann möchte ich dir mitteilen, dass ich solche Gedanken kenne, aber sie führen weg vom Herrn, weil es nicht mal bei diesen Gedanken bleibt. Wie bereits erwähnt, falls.

Ansonsten würde mich interessieren, wie du drauf kommst, dass in dieser Studienbibel keine Lehre stattfindet?

Ich habe nichts dagegen, dass Frauen Bücher schreiben, aber sie sollen nicht lehren.
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Beitragvon Joschie » 04.07.2014 20:50

Falls du denken solltest, dass es so eine gute Studienbibel ist und vielleicht doch irgendwie geht, dass man gewisse Weisungen ein ganz klein bisschen nicht ganz so ernst nehmen muss.
Es geht nicht um gewisse Weisungen sondern um Gottes Wort als ganzes. Frauen dürfen Frauen aus ihrer Gemeinde unterweisen so Titus 2,3-5. Ich stimme Dir voll und ganz zu, dass man die Bibelstellen, die ein Problem bereiten, nicht einfach leugnen kann oder nicht ernst nehmen darf. Es ist halt so, dass man von beiden Seiten des Pferdes fallen kann, die andere Seite bedeutet, dass man die eigene Meinung zu einem Thema halt nur mit ein oder zwei Bibelstellen begründet und die anderen Bibelstellen einfach draußen vorlässt. Dieses Pronlem lässt sich ganz einfach durch die Benutzung einer großen Bibelkonkordanz vermeiden!
Gruß Joschie!
P.S. Bei Bedarf kann ja ein neuer um Thread zum Thema " Männer und Frauen in der Gemeinde" oder so von jedem Nutzer eröffnet werden!
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