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Christen im Irak brauchen unsere Hilfe

 
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Alex



Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 56
Wohnort: Düren

BeitragVerfasst am: 22.08.2008 13:40    Titel: Christen im Irak brauchen unsere Hilfe Antworten mit Zitat

Hallo,

hier ein Auszug aus www.ekklesia-nachrichten.com:

Christen im Irak brauchen unsere Hilfe

Do, 08/21/2008 - 08:57
Tragen Sie sich bitte in die Liste ein und helfen mit Ihrer Stimme verfolgten Christen im Irak.
Die Stimmen werden dann an die entsprechende Regierungsstelle in Deutschland weitergeleitet.
Leiten sie das Mail anschließend bitte an alle Ihre Kontakte weiter, damit möglichst viele Stimmen zusammenkommen.
Wir streben 100.000 Stimmen an. Bitte helfen Sie mit. Danke!

Jede Stimme zählt.

http://www.presse-spezial.de/meine-stimme

Unerträgliche Qualen der Christen im Irak

Die Liste der Gräueltaten gegen Christen im Irak ist lang: Schutzgelder werden erpresst, Läden geplündert, gebrandschatzt und enteignet, Häuser in die Luft gesprengt, Mädchen vergewaltigt und zwangsislamisiert, Menschen gequält und getötet. Deutschland setzt sich in der EU für die Aufnahme von Flüchtlingen ein. Unterstützen Sie die Dringlichkeit der Aufnahme durch Ihre Stimme.

Laut Schätzungen ist rund die Hälfte der ehemals rund 700.000 irakischen Christen aus ihrer Heimat geflohen. Wer gewährt den verblieben Menschen Asyl, wenn sie den Anfeindungen und Verfolgungen entgehen wollen? Wir sammeln Stimmen, um eine schnelle Aufnahme irakischer Christen in den Asylstatus durch ein breites öffentliches Interesses voranzutreiben.

Bitte helfen Sie mit.

http://www.welt.de/politik/article2188229/Die_unertraeglichen_Qualen_der...
http://www.br-online.de/daserste/report/archiv/2008/00492/
http://www.yauno.com/index.php?modul=article&action=show&id=1121

Quelle: http://ekklesia-nachrichten.com/Christen+im+Irak+brauchen+unsere+Hilfe

Kann sicherlich nicht schaden mitzustimmen...

Gruß, Alex


Zuletzt bearbeitet von Alex am 11.09.2008 12:21, insgesamt einmal bearbeitet
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Joschie
Moderator


Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 4717
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 06.09.2008 20:35    Titel: Antworten mit Zitat

Dazu heute ein Beitrag aus der Idea.
Zitat:
Irak 6.09.08
Nordirak: Zwei Christen entführt und getötet


Irak: Lösegeldzahlung konnte Ermordung nicht verhindern.
M o s s u l (idea) – Im Nordirak sind erneut zwei Christen entführt und ermordet worden. Der 65-jährige Arzt Tariq Qattan war vor kurzem in Mossul verschleppt worden; am 3. September wurde seine Leiche aufgefunden. Der katholischen Nachrichtenagentur AsiaNews zufolge hatte seine Familie ein Lösegeld von umgerechnet etwa 13.300 Euro gezahlt.
Am 1. September wurde ebenfalls in Mossul der Christ Nafi Haddad entführt und getötet. Wie die Assyrische Internationale Nachrichtenagentur berichtet, ist nicht bekannt, ob auch in seinem Fall Lösegeld gezahlt wurde. Beide Opfer gehörten der chaldäisch-katholischen Kirche an. Die Morde, für die muslimische Extremisten verantwortlich gemacht werden, ereigneten sich zu Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan. Am 29. Februar war der chaldäisch-katholische Erzbischof von Mossul, Paulos Faradsch Rahho, im Anschluss an eine Messe verschleppt worden. Drei Begleiter wurden getötet. Die Leiche des Erzbischofs wurde am 13. März aufgefunden. Wie sich herausstellte, war er schon fünf Tage tot. Das Verbrechen hatte in der christlichen Welt Bestürzung ausgelöst. Ein führendes Mitglied der Terrororganisation El Kaida, Ahmed Ali Ahmed, auch bekannt als Abu Omar, wurde am 18. Mai wegen seiner Verwicklung in die Entführung und Ermordung des Erzbischofs zum Tode verurteilt.

Christen fliehen aus dem Irak
Die chaldäischen Katholiken bilden die größte Gemeinschaft in der christlichen Minderheit im Irak, die vor dem Krieg aus etwa einer Million Kirchenmitgliedern bestand. Experten schätzen, dass in den vergangenen fünf Jahren etwa drei Viertel der chaldäischen Katholiken den Irak wegen fortgesetzter Übergriffe verlassen haben. Insgesamt leben noch 450.000 Christen in dem Land. Von den 26,7 Millionen Einwohnern des Irak sind 95 Prozent Muslime.

Gruß Joschie
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Joschie
Moderator


Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 4717
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 13.10.2008 08:45    Titel: Antworten mit Zitat

Das Thema ist nicht vergessen.Dazu noch ein Beitrag.

Irak: Christliche Familien verlassen Mossul



M o s s u l (idea) – Die Übergriffe islamischer Extremisten auf die christliche Minderheit im Irak dünnt die Kirchen immer mehr aus. In der nordirakischen Stadt Mossul sind innerhalb einer Woche fünf Christen ermordet worden.
Darauf entstand eine Panik. Innerhalb von drei Tagen verließen 150 christliche Familien die Stadt. Zunächst suchten Sie Unterschlupf in nahe gelegenen Dörfern, die mehrheitlich von Christen und Kurden bewohnt werden. Fast drei Viertel der irakischen Christen sind seit dem Einmarsch der alliierten Truppen im März 2003 vor Entführungen, gewaltsamen Übergriffen, Plünderungen und Mord geflohen. Die meisten haben vorübergehende Aufnahme im Nordirak, in Syrien und Jordanien gefunden. Die chaldäischen Katholiken bilden die größte Gemeinschaft in der christlichen Minderheit im Irak, die vor dem Krieg aus etwa einer Million Kirchenmitgliedern bestand. Insgesamt leben noch rund 450.000 Christen im Land. Von den 26,7 Millionen Einwohnern sind 95 Prozent Muslime. Kirchen und Hilfsorganisationen in Europa drängen auf eine Aufnahme christlicher Flüchtlinge aus dem Irak. Eine Entscheidung will die EU frühestens im November treffen. Das Kontingent soll etwa 10.000 Personen umfassen.

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Joschie
Moderator


Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 4717
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 28.11.2008 11:10    Titel: Antworten mit Zitat

Deutschland nimmt 2500 Iraker auf

Die Innenminister der EU-Staaten haben sich darauf geeinigt, mehr Flüchtlinge aus dem Irak aufzunehmen. Obwohl sie das Kontingent genau beziffern, werden viel weniger Menschen kommen.

Deutschland wird im kommenden Jahr rund 2500 irakische Christen und andere besonders schutzbedürftige Flüchtlinge aus dem Zweistromland aufnehmen. Das teilte Wolfgang Schäuble nach Beratungen mit den Innenministern aus den anderen EU-Staaten in Brüssel mit.

Insgesamt werde Europa am Ende 10.000 Iraker aufgenommen haben. Schäuble nannte diese Gesamtzahl von Flüchtlingen, räumte aber ein, bei dieser könnten die in den vergangenen Jahren aufgenommen Iraker berücksichtigt werden. Damit dürften weit weniger als 10.000 Flüchtlinge von jetzt an Aufnahme in Europa finden.

Ein erheblicher Teil der 10.000 ist schon da

Nach Angaben aus EU-Diplomatenkreisen wurden in den vergangenen Jahren zwischen 3000 und 5000 Menschen aus dem unruhigen Land in ganz Europa aufgenommen. Sie kamen aus Flüchtlingslagern in den Nachbarländern des Iraks vor allem nach Schweden, Großbritannien, Dänemark, Frankreich und in die Niederlande.

Dass die Zahl 10.000 dennoch symbolisch festgeschrieben wurde, soll Deutschland die Beteiligung am Wiederansiedlungsprogramm des Flüchtlingshilfswerks UNHCR erleichtern. Es geht dabei um die dauerhafte Umsiedlung von Menschen, die in Nachbarländern des Iraks Zuflucht gesucht haben und wegen ihrer Religionszugehörigkeit, wegen schwerer Krankheit oder anderer Belastungen auf absehbare Zeit nicht in ihre Heimat zurückkehren können.
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