Hallo Michael,
leider habe ich mich nicht eingehend mit der Vorgeschichte des Autors befasst. Mein Versäumnis...
Aber deshalb muß ja nicht gleich alles schlecht sein..
Zu der Beschreibung (leider auf Englisch, mußte mich also erst etwas durchschlagen
Das mit Jeremia 17, 9 ist natürlich so ne sache, aber ich denke, es bezieht sich vor allem auf die Menschen, die in Jer.17,5 angesprochen werden
""5. So spricht der Herr: Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut und Fleisch für seinen Arm hält und dessen Herz vom HERRN weicht!
6. Er wird sein wie ein Strauch in der Wüste; er wird nichts Gutes kommen sehen, sondern muß in dürren Wüstenstrichen hausen, in einem salzigen Lande, wo niemand wohnt.
7. Gesegnet ist der Mann, der auf den HERRN vertraut und dessen Zuversicht der HERR geworden ist!
8. Denn er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und seine Wurzeln zu den Bächen ausstreckt. Er fürchtet die Hitze nicht, wenn sie kommt, sondern seine Blätter bleiben grün; auch in einem dürren Jahr braucht er sich nicht zu sorgen, und er hört nicht auf, Frucht zu bringen. ""
Natürlich wäre es verkehrt, jetzt nur noch auf seinen eigenen Willen, sprich Herz zu hören und zu meinen, alles, was aus dem Herzen kommt, sei der Wille Gottes.
zu Römer 7,18 folgendes aus meiner Sicht:
17. Nun aber vollbringe nicht mehr ich dasselbe, sondern die Sünde, die in mir wohnt.
18. Denn ich weiß, daß in mir, das ist in meinem Fleische, nichts Gutes wohnt; das Wollen ist zwar bei mir vorhanden, aber das Vollbringen des Guten gelingt mir nicht!
19. Denn nicht das Gute, das ich will, tue ich, sondern das Böse, das ich nicht will, übe ich aus.
20. Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, so vollbringe nicht mehr ich dasselbe, sondern die Sünde, die in mir wohnt.
Es besteht selbst nach der Bekehrung/Wiedergeburt u s w immer noch der Konflikt zwischen meinem neuen Leben und dem alten Wesen.
Die Sünde wohnt immer noch in mir, aber der Satan kann ich nicht ehr verklagen, weil mein Leben Christus gehört.
Frage: Gott sagt:Hes 36,26
26. Und ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euch legen; ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben;
Würde mir Gott etwas schlechtes geben??
Wenn Gott mir ein neues Herz gibt, ist dieses lebendig?
Wie äußert sich dieses neue Herz, wie macht es sich in meinem Leben bemerkbar? Wie SOLLTE es sich bemerkbar machen?
Ich glaube, daß das die Frage ist, der der Autor nachgehen möchte.
Auf jeden Fall möchte ich dieser Frage für mich persönlich nachgehen..
Gruß Matthias